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Tunnels, Tunnel construction

(635 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Tunnel-building is encountered in Classical Antiquity in two fundamental contexts: water supply or irrigation/drainage and - less often - road-building (Roads and bridges, construction of). Tunnels built in the context of siegecraft or military defences in fortifications (undermining city defences, such as in the Persians' attack on Barce: Hdt. 4,200; underground countermines as a defensive measure against siege ramps: Caes. B Gall. 6,24; escape or rescue tunnel) should - for a de…

Lithostroton

(56 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] There are repeated references in Roman written sources (Varro, Rust. 3,1,10; Plin. HN 36,184, among others) to the decorative floor covering made from irregular variously coloured small marble stones found in buildings. It must be distinguished from mosaic (cf. Pavimentum). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griech. Bauwesen in der Ant., 1986, 109-110.

Pseudoperipteros

(95 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Architectural term, recorded in Vitruvius (4,8,6), describing Italo-Roman temples (Temple) in which the side columns of the porch continue as half-columns on the central wall around the cella, and thus form a  'false' peristyle without a true ambulatory (Greek pterón) (Peripteros). The best-known examples are the Maison Carrée in Nîmes (Nemausus [2]) and the Ionic temple in the Forum Boarium in Rome. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Ch. Balty, Études sur la Maison Carrée de Nîmes, 1960 (on this type)  R. Amy, P. Gros, La Maison Carrée de Nîmes (Gallia S…

Megaron

(366 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (μέγαρον). Im homer. Epos mehrfach (u.a. Hom. Od. 2,94; 19,16; 20,6) gen. Bautrakt; offenbar der Hauptraum des Palastes bzw. des Hauses mit dem Gemeinschaftsherd in der Mitte. Zu späteren Erwähnungen des M. in der griech. Lit. (bes. Hdt. 7,140f.) vgl. Tempel. Über das Verständnis des Begriffs M. und dementsprechend die Herleitung der jeweils damit verbundenen Bauform bestehen in der arch. Forsch. erhebliche Auffassungsunterschiede: Zum einen wurde unter M., analog den Homerpassagen, ein Bautrakt, also ein Raum oder eine…

Prostylos

(58 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Durch Vitr. 3,2,3 überl. architektonischer Fachterminus, der eine der von Vitr. aufgelisteten Tempelformen bezeichnet (Tempel). Der P. ist gemäß Vitruvs Beschreibung ein Antentempel (Ante) mit einer Säulenreihe vor dem Pronaos (Cella). Eine erweiterte Variante des P. ist der Amphiprostylos. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griech. Bauwesen in der Ant., 1988, 217 s. v. P.

Byzes

(61 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Architekt oder Bauhandwerker aus Naxos, um 600 v.Chr. tätig. Pausanias (5,10,3) schloß aus einem angeblichen Epigramm, daß B. als erster Dachziegel aus Marmor fertigte. Eine Aufschrift auf einem Marmordachziegel von der Athener Akropolis (CY=BY im naxischen Alphabet) wurde als Hinweis auf B. gedeutet. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography H. Svenson-Evers, Die griech. Architekten archa. und klass. Zeit, 1996, 374.

Horologium (Solare) Augusti

(141 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Die von Plinius (nat. 36,72f.) beschriebene, in der Regentschaft des Augustus auf dem Marsfeld in Rom (Roma) entstandene, im 1. und 2. Jh. n.Chr. mehrfach erneuerte Sonnenuhr mit Kalenderfunktionen; der Gnomon (Uhr) bestand aus einem Obelisk, der seinen Schatten auf eine gepflasterte Fläche mit einem Liniennetz warf, das mittels Bronzeeinlagen markiert war. Die im Anschluß an verschiedene Ausgrabungen und Interpretationen der ant. und neuzeitlichen Textüberl. vorgestellte Rekonst…

Prothyron

(95 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (πρόθυρον). Die Eingangshalle des griech. Hauses in Form eines überdachten, auf den Hof führenden Vorraumes, der die Verbindung von Privatbereich und Öffentlichkeit markiert und somit (da das p. auch Passanten als Unterstand oder Treffpunkt dienen konnte) als kommunikativ verbindendes Element genutzt wurde. Bisweilen war das p. sogar mit Bänken ausgestattet. Das p. konnte nach Innen durch eine meist zweiflügelige Holztür verschlossen werden. Zahlreiche próthyra haben sich an den Häusern von Olynthos erhalten. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. H…

Greek Revival

(1,603 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) RWG
Höcker, Christoph (Kissing) RWG [English version] A. Allgemeines (RWG) G. R. bezeichnet einen architekturhistorischen t.t., der das kopierende bzw. imitierende Aufgreifen ant.-griech. Architekturmuster im späteren 18. und 19. Jh. beschreibt. Der Begriff wurde nach 1900 im angelsächsischen Sprachraum geprägt und wird üblicherweise in diesem Sinne auch als regional beschränkt verstanden (auf Großbritannien und die USA); eine Ausgrenzung analoger Erscheinungsformen klassizistischer Architektur anderer Lände…

Peripteros

(368 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (περίπτερος). Ringhallentempel, im Gegensatz zum Dipteros nur mit einfachem Säulenkranz (Tempel). Der Begriff in lat. Schreibweise erscheint erstmalig bei Vitruv (3,2,1 u.ö.). Der P., der sich mit im 5. Jh.v.Chr. kanonischen - 6×13 Säulen auf dem Stufenbau (Krepis [1]; Stylobat) erhebt (im 6. Jh. v.Chr. finden sich demgegenüber verschiedene andere Konzepte, bes. gelängte Bauformen, v.a. in Westgriechenland), bildet den Regelfall des griech. Tempels. Die Regelmäßigkeit der Säulens…

Parthenon

(849 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
(Παρθενών). [English version] I. Funktion Tempelförmiges Bauwerk auf der Akropolis von Athen (Athenai II.1. mit Plan; Tempel); benannt nach dem u.a. von Pausanias (1,23,5-7) bezeugten 12 m hohen, chryselephantinen Standbild der Athena Parthenos des Pheidias im Innern des Bauwerks (Goldelfenbeintechnik mit Abb.). Die Kultfunktion des P. wird in der arch. Forsch. kontrovers diskutiert. Bis h. ist es indessen weder gelungen, einen Kult der Athena Parthenos noch einen dem Bau zugehörigen Altar nachzuweis…

Eierstab

(190 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Markantes Ornament aus dem Dekorationskanon der ion. Architektur, in der modernen arch. Fachterminologie auch “ionisches Kymation” genannt: eine Profilleiste gewölbten Querschnitts, dessen reliefiertes oder gemaltes Ornament aus einem Wechsel von ovalen Blättern und lanzettenförmigen Zwickelspitzen besteht und das am unteren Ende oft von einem mit dem Rhythmus des E. korrespondierenden Perlstab (Astragal) abgeschlossen wird. Der E. ziert neben dem Epistylion bzw. dem Fries vor al…

Fornix

(218 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Lat. Begriff für Bogen. Als t.t. der ant. Architektur bezeichnet f. den Bogen eines Gewölbes bzw. das Gewölbe selbst sowie den gemauerten Bogen einer Brücke oder eines Aquädukts; ferner überwölbte Lücken im Mauerwerk für Türen und Fenster (vgl. auch Gewölbe- und Bogenbau). Gemeint sein kann ferner ein Kellergewölbe oder Kellergeschoß; Schmutz und vermeintliche Lasterhaftigkeit der Kellerhöhlen begründen vermutlich die seit dem 1. Jh. n.Chr. gängige neue Bed. des Begriffs f. als “Bordell” (z.B. Hor. epist. 1,14,21 u.ö.) bzw. als Ausdruck für jede …

Anathyrose

(93 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Ant. t.t. aus der Bautechnik (IG VII 3073, 121; 142). Im gr. Quaderbau bezeichnet A. das teilweise Abarbeiten der Kontaktflächen zwischen zwei Quadern oder Säulentrommeln (meist durch Pickung). Durch diese von außen unsichtbare Minimierung der Kontaktzone zweier Bauglieder konnte deren Paßgenauigkeit erhöht werden; die Fugen bildeten, von außen betrachtet, ein Netz von haarfeinen Linien. Nachteil der A. ist ein erhöhter Druck auf die reduzierten krafttragenden Flächen, was beim Versatz leicht zu Beschädigungen der Bauglieder führen konnte. Höcker, Christ…

Säulenmonumente

(1,359 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] I. Allgemeines Die arch. Forsch. versteht unter S. die denkmalhaft verwendete, aus ihrem angestammten architektonischen Kontext herausgelöste, meist von einer Skulptur, einer Skulpturengruppe oder einem Gegenstand bekrönte Säule, entweder in der Art eines isoliert stehenden Einzelmonuments oder aber in gruppenartiger Aneinanderreihung. Beiden Varianten gemeinsam ist die durch die extrem überhöhte, weithin sichtbare Vertikale der Säule bewirkte Heraushebung des auf dem Kapitell plaz…

Angiportum

(55 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (Angiportus). Durchgang; synonym zu vicus. Nach Vitr. 1,6,1 im Gegensatz zu platea und via eine enge Gasse oder Nebenstraße, z. T. Sackgasse in der röm. Stadtanlage. Größere Häuser hatten einen vom A. erreichbaren rückwärtigen Zugang. Vgl. Städtebau; Straßen. Straßenbau. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. H. Groß, s. v. Angiportus, KlP 1, 352.

Lacunar

(227 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bei Vitruv [1. s.v. l.] überl., dortselbst mehrfach auch als lacunaria (Pl.) bezeichneter architektonischer t.t. für die vertieften Kassetten, die als Deckenverkleidung zwischen sich kreuzenden Holzbalken angebracht waren (Überdachung); die griech. Entsprechung lautet phátnōma, gastḗr, kaláthōsis [2. 45-52 mit weiterer Benennung von Details der L.]. L. waren in der Regel plastisch eingetieft und mit Malerei bzw. Relief (meist ornamental) verziert. Am Tempel bzw. dem Säulenbau, ihrem zunächst ausschließlichen Anbri…

Mausoleum Hadriani

(297 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Vermutlich um 130 n.Chr. unter Hadrianus begonnenes, 139 n.Chr. durch Antoninus Pius vollendetes und mit der Überführung und feierlichen Beisetzung des zuvor in Puteoli provisorisch bestatteten Leichnams des Hadrian eingeweihtes Grab-Monument am Westufer des Tibers; eigentlich in den Horti Domitiae gelegen, aber mit dem Campus Martius über die neuerbaute Pons Aelius (134 n.Chr. eingeweiht) unmittelbar verbunden. Der zweigeschossige Rundbau des M.H. (Dm: ca. 64 m; einstige Höhe: ca. 21 m) erhob sich auf einem quadratischen Unterb…

Puteal

(76 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von lat. puteus (“Brunnen”) abgeleitete Bezeichnung für die Einfassung von z. T. überdeckelten profanen Ziehbrunnen oder die steinerne Markierung heiliger Blitzmale. P. waren bes. in der neoattischen Kunst des Hell. ein beliebter Träger von Reliefskulptur. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography E. Bielefeld, Ein neuattisches P. in Kopenhagen, in: Gymnasium 70, 1963, 338-356  K. Schneider, s. v. P., RE 23, 2034-2036  O. Viedebantt, s. v. Forum Romanum (46. Das Puteal Libonis), RE Suppl. 4, 511.

Mauerwerk

(1,396 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] A. Definition Unter M. werden im folgenden die verschiedenen Konstruktions- und Gestaltungstechniken des Aufbaus von Gebäudewänden, Terrassierungsmauern und Schutz-Architekturen (Stadtmauern usw.) im antiken Steinbau verstanden, nicht jedoch die verschiedenen Anwendungsbereiche des Holzbaus; vgl. Bautechnik; Materiatio; zur röm. Zementbauweise vgl. auch Opus Caementicium. Höcker, Christoph (Kissing) B. Griechenland [English version] 1. Einfaches Mauerwerk Die Wände einfacher frühgriech. Bauten bestanden zunächst aus Holz- bzw. Fle…

Mandrokles

(78 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Architekt aus Samos, baute gegen ein beträchtliches Honorar für Dareios [1] I. im Jahr 513/2 v.Chr. im Kontext des Skythen-Feldzuges die Schiffsbrücke über den Bosporus (Hdt. 4,87,1ff.). Berühmtheit erlangte M. durch ein in das Heraion von Samos gestiftetes Weihgeschenk: ein von Herodot (4,88,1-89,2) detailliert beschriebenes Tafelgemälde, das die (Ponton-)Brücke darstellte und den Erbauer in einem Epigramm rühmte. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography H. Svenson-Evers, Die griech. Architekten archa. und klass. Zeit, 1996, 59-66 (mit wei…

Hypogäum

(261 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Sammelbezeichnung für unterirdisch angelegte Architekturen. Das H. bildet im mod. Verständnis überwiegend einen Teilbereich der Grabbauten, wobei mit H. eine unter das Erdniveau gesetzte Architektur gemeint ist und nicht eine mit Erdreich überschüttete, zunächst oberirdisch erbaute im Sinne des Tumulus mit einer Grabkammer darin; ferner können (mit einem Grab wesensmäßig eng verwandte) Heroa (z.B. dasjenige von Kalydon) sowie Baulichkeiten für besondere Kultanlagen (z.B. das Nekr…

Gynaikonitis

(81 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (γυναικωνῖτις). Im Gegensatz zum andrṓn [4] bezeichnet g. den introvertierten Frauentrakt im griech. Haus, der in der Regel von dem eher extrovertierten Bereich der Männerwelt abgeschlossen im Obergeschoß des Gebäudes lag und auch die Werkzeuge der wirtschaftlichen Produktion der Frau (Webstuhl, Spinnrad etc.) barg; die mindere Stellung der Frau in der patriarchalischen Gesellschaft Griechenlands kam in dieser Hierarchisierung der baulichen Verhältnisse zum Ausdruck. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W.Hoepfner, E.L. Schwandner, Haus und St…

Aithusa

(100 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (αἴθουσα). Bei Homer (Od. 17,29; 18,102; 22,466; Il. 6,243; 20,11) die Bezeichnung für die Eingangshalle des Hauses, die mit Säulen versehen und mit dem Hoftor verbunden ist. Der davor gelegene Teil heißt Prothyron (Il. 24,323; Od. 3,493). Eingangshallen dieser Art finden sich bereits an den Palästen des 2. Jt. und in der frühgriech. Hausarchitektur; sie werden dann gängiges Element am griech. Tempel. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Noack, Homer. Paläste, 1903, 53  H. L. Lorimer, Homer and the Monuments, 1950, 415-422  H. Drerup, ArchHom II, O (Bau…

Joch

(589 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mod. t.t. in der arch. Bauforsch., der im ant. Säulenbau den Achsabstand zweier Säulen bezeichnet (im Gegensatz zum lichten Raum dazwischen, dem auch in der ant. Architekturterminologie als Begriff bezeugten Interkolumnium; vgl. [1]); in der angelsächs. Fachlit. wird das J. meist als “interaxial space” bezeichnet. Das J. war, bes. im Konzept des griech. Peripteraltempels klass. Zeit (Tempel), als eine notwendigerweise klar definierte Teilmenge der Achsweiten (d.h. der Distanzen z…

Apsis

(482 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (ἀψίς). “Bogen, Wölbung”, lat. apsis bzw. absida, vgl. auch Exedra. Halbkreisförmiges, z. T. auch polygonales, gedecktes Architekturelement, meist als Raumabschluß oder Raumteil verwandt. In der ägäischen Hausarchitektur (Haus) früh belegt; Häuser mit langrechteckigem Grundriß, der am rückwärtigen Ende durch eine halbkreisförmige A. abgeschlossen wird, finden sich schon in den untersten Schichten Troias (Troia I a), in der gesamten ägäischen Bronzezeit und auch in der geom. Architektur…

Kuppel, Kuppelbau

(742 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] “Unechte” K.-Bauten aus geschichteten Kragsteingewölben (Gewölbe- und Bogenbau) finden sich in den Mittelmeerkulturen seit dem 3. Jt.v.Chr. verschiedentlich; sie sind offenbar weitgehend unabhängig voneinander in den Architekturbestand des minoischen Kreta (Tholosgräber von Mesara und Knosos), des myk. Griechenland (“Schatzhaus” des Atreus in Mykene; “Kuppelgrab” bei Orchomenos), Sardiniens (“Nuraghen”), Thrakiens und Skythiens (sog. “Bienenkorb”-K. an Gräbern, s. thrakische Arch…

Mons Testaceus

(104 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Künstlicher Berg (nach Art einer mod. Mülldeponie) im Süden des Mons Aventinus in Rom, ein etwa 30 m hoher, im Umfang gut 1000 m messender ant. Schutthügel, der größtenteils aus den Scherben (lat. testa, testaceum - daher der Name) von Transportamphoren (Tongefäße) besteht, die als Bruch in den nahen Hafen- und Speicheranlagen anfielen. Das Gros der über eine Rampe hierher verbrachten Scherben entstammt der Zeit von ca. 140 bis 250 n.Chr. Der M.T. bildet als geschlossener Befund ein nahezu einmaliges Archiv röm…

Naïskos

(80 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (ναΐσκος, “Tempelchen”). Ein kleiner, tempelförmiger Bau ohne umlaufende Ringhalle. In der klass.-arch. Fachterminologie wird der Begriff für freistehende Kleinarchitekturen (z.B. Brunnen-Häuser) ebenso verwendet wie (vereinzelt) für speziell ausgeformte Cella-Bauten innerhalb eines Tempels (z.B. beim Apollontempel von Didyma), bisweilen auch syn. mit naós (Cella), ferner für Grabreliefs mit an Architektur erinnernden, räumlich in die Tiefe gebauten Anten-Vorsätzen. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griech. Bauwese…

Latrinen

(155 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mit einer Kanalisation verbundene Abortanlagen finden sich im griech.-röm. Kulturraum erstmals im minoischen Kreta (Sitz-L. im Palast von Knosos), danach erst wieder im Hell.; im archa. und klass. Griechenland dominierten L., die aus einem Sitz über einem transportablen Gefäß bestanden. Dieses vergleichsweise primitive Prinzip begegnet auch in der röm. Kultur weiterhin (etwa in den mehrstöckigen Mietshäusern der Großstädte), während seit spätrepublikanischer Zeit reich mit Marmor…

Architekt

(1,259 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] A. Etymologie, Begrifflichkeit, Abgrenzung Der erst für das 5. Jh. v. Chr. bezeugte Begriff A. leitet sich vom griech. ἀρχιτέκτων her (Hdt. 3.60; 4.87); dieser Terminus ist wiederum abgeleitet von τέκτων; τεκτωσύνη (Zimmermannshandwerk), was zeigt, daß der A. früharcha. Zeit zunächst mit Holz und erst später auch mit Stein als Baumaterial konfrontiert war. Diesem griech. Wortfeld ist das lat. arc(h)itectus entlehnt. A. bezeichnet mit dem Bauen verbundene banausischhandwerkliche Tätigkeiten; nicht im heutigen Sinne eine visionäre Professi…

Konsole

(186 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mod., aus dem frz. abgeleiteter t.t. für einen aus der Wand oder einem Pfeiler waagerecht hervorkragenden Tragstein, der als Lager für einen Bogen, für Figuren oder die Blöcke eines Geison diente. Im Kontext der in der hell. Architektur zunehmend häufigen Geschoßbauweise und der Erweiterung des baulichen Formenspektrums kann die K. zur Dachzone eines Gebäudes überleiten, aber auch als strukturierendes Element der Mehrgeschossigkeit innerhalb eines Fassadensystems dienen. Das im 2…

Pseudodipteros

(109 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bei Vitruv (3,2,6; 3,8-9) überl. architektonischer Fachterminus, der eine der dort aufgelisteten Tempelformen markiert (Tempel). Der Typus des Ps. ist laut Vitruv (7 praef. 12) von dem Architekten Hermogenes [4] am Artemistempel von Magnesia [2] am Maiandros ausgebildet worden, und zwar durch Weglassung der inneren Säulenreihe eines Dipteros. Charakteristisch ist der dadurch ungewöhnlich weite Umgang (griech. pterón) um die Cella. In diesem Sinne als Ps. gilt darüber hinaus u. a. der ebenfalls der Artemis geweihte Tempel von Sardeis.…

Inkrustation

(440 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bei Vitruv (7,5) mißverständlich als Stuckverblendung im Sinne des 1. pompejanischen Stils (Stuck; Wandmalerei) beschriebene Wanddekoration mit architekturimitierendem Aufbau; als arch. t.t. bezeichnet I. (von lat. crustae sc. marmoreae, griech. πλάκωσις) hingegen ausschließlich die Innenverkleidung von Wänden minderen Materials mit flachgeschnittenen Marmorplatten (wobei das Verhältnis dieser “echten” I. zum 1. pompejanischen Stil, der I. imitiert und deshalb häufig auch I.-Stil gen. wird, weiterhin unklar…

Optical Refinements

(277 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mod., von dem amerikanischen Archäologen W.H. Goodyear 1912 geprägter Sammelbegriff für verschiedene, im dt. Sprachgebrauch meist als “optische Korrekturen” bezeichnete Phänomene des griech. Säulenbaus. Hierzu zählen im einzelnen: (a) die Lösung des dorischen Eckkonflikts; (b) die Entasis (kurvierte Schwellung des Säulenschaftes); (c) die Inklination (Einwärtsneigung von Säulenstellungen und Cellamauern); (d) die Kurvatur (Aufwölbung des Stylobats, bisweilen auch aller weiteren A…

Balbis

(99 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Start- und Zieleinrichtung des griech. Stadion. Die b. war eine mit Rillen versehene, im Boden eingelassene Steinschwelle, in der Starttore aus Holzpfählen verankert waren; die Rillen dienten als Widerlager für die Füße beim Start. Zahlreiche Exemplare sind erh., u.a. in Olympia, Delphi, Nemea, Ephesos. Bilddarstellungen in der Rundplastik, Reliefkunst und Vasenmalerei. Darüber hinaus kann b. auch die Abwurfmarke beim Diskus- oder Speerwurf bezeichnen. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Zschietzschmann, Wettkampf- und Übungsstätten in Gr…

Peristylion

(158 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (περιστύλιον, lat. peristylium). Repräsentatives Element öffentlicher und privater ant. Architektur; mit P. wird die einen Hof oder Platz begrenzende Säulenhalle (Säule) bezeichnet. In der griech. Architektur finden sich Peristylia seit dem späten 4. Jh.v.Chr. gehäuft in Privathäusern (Haus), daneben an zahlreichen repräsentativen öffentlichen Bauten, z.B. Gymnasien, Palaistren, Bibliotheken, Theatern und verschiedenen Versammlungsbauten (Buleuterion und Prytaneion). Das P. ist von…

Principia

(88 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Das Stabsgebäude bzw. die Kommandantur eines röm. Legionärslagers oder Kastells, als administratives und rel. Zentrum der Anlage in deren Mitte, am Schnittpunkt der beiden Hauptstraßen (Cardo, Decumanus) gelegen. Die P. bestanden aus einem offenen Hof mit Fahnenheiligtum, um den herum sich die Truppenverwaltung, Waffenarsenale sowie Versammlungsräume für das Offizierscorps gruppierten. Castra; Praetorium Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography A. Johnson, Roman Forts of the 1st and 2nd Century AD in Britain and the German Provinces, 1983  H. von Petri…

Lacus Curtius

(127 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Monument auf dem Forum Romanum in Rom, das bereits in der Ant. mit verschiedenen Mythen der Frühzeit Roms in Verbindung gebracht wurde (Curtius [1]). Wohl in augusteischer Zeit erbaut, gehört der L.C. zu denjenigen Denkmälern auf dem stadtröm. Forum, die der Materialisierung, der Vergegenwärtigung und der Vergewisserung röm. Frühzeit sowie der Einbindung der Myth. in eine chronistisch geprägte Tatsächlichkeitsschilderung dienten. Der L.C. besteht aus einem unregelmäßigen, gepflas…

Cenaculum

(75 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von lat. ceno; urspr. das Speisezimmer im Obergeschoß des röm. Hauses. Bisweilen umfaßt der Begriff c. das gesamte obere Stockwerk (Varro ling. 5,162; Festus 54,6); die mit c. bezeichneten Räume dienten zur Unterbringung von Gästen minderen Ranges oder Sklaven. Sie konnten auch Mietsache sein; c. wurden in diesem Kontext zum Synonym der ärmlichen Wohnung. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Georges, 1, 1067, s.v. c. (Quellen)  G. Matthiae, s.v. Cenacolo, EAA 2, 467 (Lit.).

Ptolemaion

(72 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mod. Bezeichnung für verschiedene Bauten der Ptolemaier-Dynastie, die dem Herrscherkult dienten; als erstes P. gilt ein von Ptolemaios [3] II. unmittelbar neben dem Grab Alexandros' [4] d.Gr. errichteter Bau (von Ptolemaios [7] IV. dann mit dem Alexandergrab zu einem zusammenhängenden Mausoleumskomplex verschmolzen). Weitere P. entstanden u. a. in Athen (Gymnasion), Limyra (?) und Rhodos (Temenos). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography J. Borchardt, Ein P. in Limyra, in: RA 1991, 309-322  Will, Bd. 1, 329.

Kenotaphion

(214 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (κενοτάφιον, lat. cenotaphium, wörtl. “leeres Grab”). Als K. bezeichnet die klass. Arch. einen Grabbau ohne die Überreste einer Bestattung; ein K. bildete in der Regel ein Ehrenmal für einen Verstorbenen, dessen Leichnam entweder nicht mehr greifbar war, wie z.B. bei in der Fremde oder auf See gefallenen Kriegern, oder aber eine besondere Form des Heroon (Heroenkult). Nicht selten stellte die Errichtung eines K. eine herausragende Ehrung seitens des Gemeinwesens oder der Familie au…

Dipteros

(558 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (griech. δίπτερος: zweiflügelig; mit doppeltem pterón = Umgang versehen). Bei Vitruv (3,1,10; 3,2,1; 3,2,7; 3,3,8; 7 praef. 15) überlieferter, ansonsten in der griech. Architekturterminologie nicht nachgewiesener t.t. für einen griech. Tempel mit mindestens acht Frontsäulen, dessen Cella allseitig von zwei, an den Schmalseiten u.U. von drei Säulenreihen umgeben ist. Das im Vergleich zum Peripteros mit seinem einfachen Säulenkranz überaus aufwendige, arbeits-, material- und transportin…

Akroter

(107 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (Akroterion). Akroteria sind plastische Figuren oder Ornamentaufsätze, die den First (Mittel-A.) oder die Seiten (Seiten-A.) von Giebeln repräsentativer öffentlicher Gebäude zieren. A. können aus Ton oder Stein (Poros, Marmor) sein; im 7./6. Jh. v. Chr. dominieren zunächst ornamentierte, runde Scheiben-A. (z. B. Heraion von Olympia), später dann plastisch ausgearbeitete Pflanzenkombinationen (Voluten u. Palmetten) oder statuarische Figuren und Figurengruppen (Gorgo, Nike, Sphinx u. a. myth. Gestalten). Vgl. Bauplastik. Höcker, Christoph (Kissing) B…

Mausoleum Augusti

(388 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Nach Sueton (Augustus 100,4; vgl. Strab. 5,3,8) eines der frühesten unter Augustus auf dem Campus Martius in Rom (Roma) errichteten Gebäude, wohl 28 v.Chr. unter formaler und inhaltlicher Bezugnahme auf das Maussolleion und das Grabmal Alexandros' [4] d. Gr. begonnen und um 23 v.Chr. vollendet. Das kreisrunde Bauwerk mit insgesamt 87 m Dm bestand aus einer bis h. nicht völlig geklärten Anzahl konzentrisch ineinander gefügter und mehrstöckig aufgebauter Tuffmauern, die durch s…

Praefurnium

(22 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Feuerstelle für Kalk- oder Brennöfen sowie der zentrale Heizraum bei röm. Thermenanlagen. Bäder; Heizung; Thermen Höcker, Christoph (Kissing)

Compluvium

(78 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Nach Varro (ling. 5,161) und Vitruv (6,3,1f.) übliche Ausbildung der Dachöffnung an allen Typen des Atriums am röm. Haus. Die trichterartig nach innen geneigten Dachflächen des c. leiten das Regenwasser in das Impluvium, ein Becken im Zentrum des Atrium. Beim älteren displuvium sind die Dachflächen nach außen geneigt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography E.M. Evans, The Atrium Complex in the Houses of Pompeii, 1980  R. Förtsch, Arch. Komm. zu den Villenbriefen des jüngeren Plinius, 1993, 30-31.

Mutulus

(152 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Ant.-lat. t.t. (Varro rust. 3,5,13; Vitr. 4,1,2; 4,2,5 u.ö.) für einen Teil des Kragsteinblocks am Geison dorischer griech. Tempelgebälke. Ein griech. Analogon dieses speziellen t.t. ist unbekannt; alle einzelnen Bestandteile des Blockes wurden hier wohl insgesamt als geíson bezeichnet. Unter dem M. versteht man die überhängende Platte mit meist 3 × 6 Tropfen (Guttae), die in regelmäßiger Reihung oberhalb des Metopen-Triglyphen-Frieses erscheint und diesen in seinem Rhythmus unterstützt. Der M. entspricht in seiner Breite dem Maß einer Triglyphe ( tríglyp…

Pseudoperipteros

(90 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bei Vitruv (4,8,6) überl. architektonischer Fachterminus, der ital.-röm. Tempel bezeichnet, deren seitliche Säulen der Vorhalle sich als der Kernmauer vorgeblendete Halbsäulen um die Cella herum fortsetzen und somit einen “unechten” Säulenkranz ohne einen wirklichen Umgang (griech. pterón) formen (Peripteros). Bekannteste Beispiele sind die Maison Carrée in Nîmes (Nemausus [2]) und der ionische Tempel am Forum Boarium in Rom. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Ch. Balty, Ét. sur la Maison Carrée de Nîmes, 1960 (zum Typus)  R. Amy, P. Gros, La Maison…

Palaistra

(178 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (παλαίστρα, lat. palaestra). Die P. bildet sich im 6. Jh.v.Chr. als ein Kernelement des Gymnasions (mit Abb.) aus und formt, zusammen mit einem Dromos (einer langgestreckten Laufbahn) und verschiedenen langen Säulenhallen und Wandelgängen, diesen Architekturtyp konstitutiv. Die P. besteht dabei aus einem annähernd quadratischen Hof, umzogen von einem Peristyl, und verschiedenen daran angrenzenden Raumfluchten. Die P. diente als Ort für Ringkämpfe; die angegliederten Räume wurden fü…

Kymation

(137 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Sammelbegriff für ein streifen- bzw. bandförmiges Ornament, das in allen ant. bildnerischen Medien, v.a. in der Relief- bzw. Bauplastik, der Malerei/Vasenmalerei und der Toreutik begegnet. Die Forsch. unterscheidet das aus einem Doppelband orthogonaler, dem Mäander nicht unähnlicher Elemente bestehende dor. K., das ion. K. mit seiner Abfolge von Ei und Zwischenspitzen (Eierstab) sowie das lesb. K. mit seinen herzförmigen, von lanzettenhaften Zwischenspitzen getrennten Blättern; b…

Crusta, Crustae

(82 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Antiker t.t. aus der Bautechnik. Nach Vitruv (2,8,7 u.ö.) Bezeichnung für die Schal- bzw. Verblendmauern von Gußzementkonstruktionen ( opus caementicium ), ferner allg. für die Verkleidung von Fußböden, Decken und Wänden mit Stuck, Marmor, Travertin oder Mosaik. In der Toreutik bezeichnet c. auch den reliefgeschmückten “Mantel”, gewissermaßen die “Hülle” des eigentlichen Gefäßkörpers. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Georges 1, s.v. c., 1775f.  A. Rumpp, s.v. C., KlP 1, 1336  H.-O. Lamprecht, Opus Caementicium - Bautechnik der Römer, 41993, 38-44…

Pyramidengrab

(93 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bes. Form des Grabbaus in der klass. Ant., die in Form und Bestimmung den pharaonischen Pyramiden Ägyptens folgt. In der klass. Ant. selten, aber immer mit hohem repräsentativen Anspruch verwendet; bekanntestes Beispiel ist die sog. Cestius-Pyramide in Rom vor der Porta San Paolo (als Grabmal des Tribunen und Praetors C. Cestius [I 4] Epulo, gest. 12 v. Chr., errichtet). Weitere Beispiele v. a. im kleinasiatisch-ägypt. Raum. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Coarelli, Rom. Ein arch. Führer, 1975, 307 f.  C. Ratté, The Pyramid Tomb at Sardeis, in: …

Gramme

(80 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (γραμμή). Bestandteil der Start- und Zieleinrichtung im griech. Stadion ( balbís ), der die in Stein gemeißelte, im Boden versenkte und meist aus zwei parallelen Linien bestehende Start- bzw. Zielmarkierung bezeichnet. Erh. Exemplare sind u.a. aus Olympia, Delphi, Epidauros und Priene bekannt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Zschietzschmann, Wettkampf- und Übungsstätten in Griechenland I. Das Stadion, 1960, 35-39 O. Broneer, Isthmia II, 1973, 137-142 P. Roos, Wiederverwendete Startblöcke vom Stadion in Ephesos, in: JÖAI 52, 1979/80, 109-113.

Angiportum

(61 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (Angiportus). Lane; synonymous with vicus. According to Vitr. De arch. 1,6,1, a narrow lane or side street in contrast to platea and via, sometimes a cul-de-sac in Roman city layouts. Larger houses had a rear entrance accessible from the angiportum. Cf.  Town planning;  Roads;  Construction of Roads Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. H. Groß, s. v. Angiportus, KlP 1, 352.

Rostrum

(669 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A rostrum (Greek βῆμα/ bêma; Latin plural rostra,) is an elevated podium, a pulpit (early Christian  ámbōn, Lat. ambo), or a type of stand, shaped in a variety of forms, which raises the speaker above his audience. This is useful not only from an acoustic point of view, but also lends importance to the protagonist acting on the podium, as it 'lifts' him in a significant way over his surroundings. Rostrum-like devices must already have been present in the archaic Greek citizen communities, as in all larger communities of colonists which had to decide…

Triumphal arches

(1,191 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. Nomenclature and definition Roman triumphal arches (TA) as a free-standing monument were originally called fornix . Around the beginning of the Common Era the word ianus came into use, followed with increasing regularity by arcus. The term arcus triumphalis came into use in the 3rd cent. AD, leading in the early 19th cent. to the problematic modern concept of 'triumphal arches'. This refers to an imposing arch structure, generally free-standing, but sometimes also to an arch that spans a roadway and connects two bui…

Theatrum Marcelli

(181 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Theatre on the Campus Martius in Rome; probably already begun under Caesar and completed by Augustus in 17 BC for the Saecular Games ( Saeculum III), but dedicated only in 13 or 11 BC in the name of the nephew and first - early deceased - 'heir' of Augustus, M. Claudius [II 42] Marcellus. It was built on the place on which a large wooden temporary theatre was customarily constructed only for performances, and so takes its place in a tradition which was well-known in the Rome of the time. The complex, wh…

Via

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Modern architectural term describing the ideally identical spacing between mutuli (Mutulus) - sometimes also the distance between the guttae of mutuli - on the geison in the Doric entablature of a peripteral temple (Angle triglyph problem; Column). Höcker, Christoph (Kissing)

Assembly buildings

(1,652 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. Definition Assembly buildings (AB) are in the following defined as any building of Greek and Roman antiquity, which within the framework of the social, political, or religious organization of a community served as the architectonically defined location for interaction and communication. However, it is not always possible to define the function of an AB unambiguously nor to assume its exclusive usage. Sometimes, buildings or parts of buildings fall under the above definition, whic…

Architect

(1,476 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A. Etymology, term, delimitation The term architect, not documented before the 5th cent. BC, derives from the Greek ἀρχιτέκτων ( architéktōn; Hdt. 3.60; 4.87); in turn, this term is derived from τέκτων ( téktōn); τεκτωσύνη ( tektosýnē; carpentry), which shows that the architect of early archaic times initially dealt with  wood and only later came in contact with stone as a building material. The Latin arc(h)itectus is a loan word from this Greek semantic field. An architect is associated with practical tasks carried out by tradesmen in the cont…

Dome, Construction of domes

(844 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] ‘Non-genuine’ dome constructions from layered corbel stone vaults ( Vaults and arches, construction of) are to be found throughout Mediterranean cultures from the 3rd millennium BC; they seem to have entered largely independently the architectural repertory of Minoan Crete (tholos graves at Mesara and Knossos), Mycenaean Greece (‘Treasure-house’ of Atreus in Mycenae; ‘domed grave’ at Orchomenus), Sardinia ( nuraghe), Thrace and Scythia (so-called ‘beehive’-domes on graves and also Etruria (domed grave at Populonia). This form is mostly …

Opaeum

(83 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (ὀπαῖον, opaîon). The opening in the roof or dome in the architecture of antiquity; an important element of lighting in ancient buildings. Rare in Greek architecture ('lantern' of the Lysicrates monument in Athens; Telesterion of Eleusis), but common in Roman dome building. Dome, Construction of Domes; Roofing Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W.D. Heilmeyer (ed.), Licht und Architektur, 1990  C. Spuler, Opaion und Laterne. Zur Frage der Beleuchtung antiker und frühchristlicher Bauten durch ein Opaion und zur Entstehung der Kuppellaterne, 1973.

Septizonium

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] District of the city of Rome, mentioned only by Suetonius (Suet. Tit. 1) as the location of the house in which the emperor Titus was born; presumably on the Quirinal. Often confused with the Septizodium. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Richardson, 350 f.

Monumental columns

(1,545 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. General In archaeological scholarship monumental columns are defined as columns that are used as monuments. They are separated from their traditional architectural context and crowned by a sculpture, a group of sculptures or an object, and they are either free-standing or grouped together in rows. Common to both varieties is the emphasis on the object on top of the capital, which is created through the extreme elevation, vertical trajectory and high visibility of the column. From…

Tarpeium saxum

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Steep crag at the southeast of the Capitol (Capitolium) in Rome; named after Tarpeia. Place of execution, where delinquents accused of various crimes were thrown from the rock to their deaths. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Richardson, 377 f. s. v. Tarpeia Rupes.

Tholos

(626 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
(θόλος/ thólos, fem.; Lat. tholus) rotunda; here, the term will refer to the monopteros as well. [German version] I. Greece In the architecture of the ancient Greek world, the circular shape of the tholos was always a peculiarity that stood out optically. Overall, the tholos was rather rare in Antiquity and was used as a striking and deliberately used architectural type. Building designs and details were not developed in a canonical way and the functions of the tholoi were varied: cult building; heroon/funerary building, memorial, treasurey, banquet/assembly hall; at tim…

Fornix

(238 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Latin term for ‘arch’. As a technical term in ancient architecture, fornix describes the arch of a vault, the vault itself, or the masonry arch of a bridge or aqueduct; also arched gaps in masonry walls for doors and  windows (cf. also  vault and arch construction). A cellar vault or cellar floor may also be meant; the dirt and alleged disreputability of cellars are presumably the origin of the new meaning of the term fornix in the 1st cent. AD as ‘brothel’ (e.g. Hor. Ep. 1,14,21 and passim) or as a label for any form of misconduct. Presumably because of this negati…

Sublaqueum

(47 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] According to Tac. Ann. 14,22,2 and Plin. HN 3,109 one of the emperor Nero's (Nero [1]) villas downstream from a chain of lakes created by damming the Anio (cf. Frontin. Aq.}} 93). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Cavalliere (ed.), Sublaqueum-Subiaco. Tra Nerone e S. Benedetto, 1995.

Hypogaeum

(290 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Collective term for underground architecture. In modern terms hypogaeum is mainly a part of  funerary architecture, in which case hypogaeum refers to architecture below the earth's surface and not that which is built above ground and then covered with earth in the sense of the tumulus with a tomb chamber inside; moreover heroa, which are closely related to tombs in character (e.g. that of  Calydon) as well as structures for special cult facilities (e.g. the nekromanteion of  Ephyr…

Quarries

(1,012 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Large quantities of purposefully worked, quarried stone were first required by the ancient cultures of Italy and Greece in the Mycenaean Period (2nd half of the 2nd millennium BC), and subsequently not until beginning in c. 600 BC with the onset of major projects for the construction of temples and infrastructure. It is a common feature of the two phases, widely separated in time, that the quarry used, that is to say the origin of the stone, was ideally located in the immediate vicinity (Corinth), seldom further th…

Euthynteria

(127 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (Εὐθυντήρια; euthyntḗria) Rare ancient Greek architectural technical term; according to IG II2, 1668, l. 15-18 ( syngraphe of Philo's arsenal), euthynteria described the levelled top of the foundations, the base for the rising walls of a building; from the euthynteria rose the  orthostates. Modern archaeological terminology customarily uses the term euthynteria in a more general sense in Greek columned buildings, referring to the top and thus the first levelled layer of the foundations, which is just proud of the soil level and upon which the  krepis rises. Höcker, …

Entasis

(273 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A term transmitted by Vitruvius (3,3,13), a term, that however is not documented in Greek architectural inscriptions, for the swelling of the  column, which is to express the tension of this architectural part under the load of the entablature. Together with the  inclination and the  curvature, the entasis forms the most important element of the  optical refinements in Greek column construction; the entasis turns up in an extreme form in the archaic architecture of Western Greece …

Mons Testaceus

(127 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] An artificial hill, like modern rubbish dumps, to the south of the mons Aventinus in Rome, a heap of rubble dating from classical times measuring about 30m in height and a good 1000m in circumference. It consists for the most part of shards (lat. testa, testaceum -hence the name) of container amphorae (Earthenware vessels) which accumulated as breakages in the nearby port and storage facilities. The greater part of the shards, which were brought there via a ramp, originate from around AD 140 to 250. As a complete archaeologi…

Mons Quirinalis

(201 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] The most northern of the seven great hills of Rome; in classical antiquity it was actually called collis rather than mons. It has been inhabited since the Iron Age; the Sabines are said to have settled there under Titus Tatius. The Quirinal was mainly a residential area up until the late Imperial era, with a mixed social structure in the west but a more impoverished one in the east. (The poet Martialis [1] describes very vividly the conditions in which he lived here on the 3rd floor of a block of fla…

Paestum

(1,940 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] The polis of Poseidonia, founded in the late 7th cent. BC by colonists from Sybaris, was transformed into a Roman veterans colony named Paestum ( P.) in 274/3 BC, with profound consequences for its urban profile and the social composition of its populace. Early in the Roman Imperial period, it began to fall increasingly into decline, firstly because of the new north-south major travel routes which now bypassed it, and secondly because the plain to the south of Salerno, already ment…

Trochilos

(108 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (τροχίλος; trochílos). Cavetto moulding, a concavely curved element in a Classical Attic/Ionic column base separating the upper and lower convex shaped tori (Torus); also current in Archaic/Ionic architecture as a formative element of representational column bases (Column II. B.3. with ill.). The contours of the trochiloi of the column bases in the archaic Temple of Hera on Samos [3], turned on a lathe and of remarkably varied shape, are famous. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Ebert, 26 (terminology and etymology)  Ch. Höcker, Sekos, Dipteros, Hyp…

Triglyphos

(237 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (τρίγλυφος/ tríglyphos, feminine). The triply grooved panels on the  frieze of the Doric order (cf. Angle triglyph problem, with ill.; Column II. B.). According to an assumption recorded by Vitruvius (4,2,2), that the basic forms of the Doric order derive from a transition from building in wood to building in stone, the tríglyphos marks the notched end of roof beams lying horizontally on the architrave. The indentations of the ends in wooden constructions were (primarily) due to technical rather than decorative reasons; they, together with the roof overhang and the mu…

Gynaikonitis

(94 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (γυναικωνῖτις; gynaikōnîtis). In contrast to the   andrṓn [4], gynaikonitis describes the introverted women's wing in the Greek  house that as a rule was closed off in the upper floor from the rather extroverted area of the world of men and that also held the tools of economic production of the woman (weaving stool, spinning wheel etc.); the inferior position of the  woman in the patriarchal society of Greece was expressed in this hierarchization of building conditions. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Hoepfner, E. L. Schwandner, Haus und Stadt im kla…

Door

(712 words)

Author(s): Hausleiter | Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. Ancient Orient and Egypt Apart from their architectural function as the transition between inside and outside or between spatial units of a building, doors possessed a symbolic and magical meaning in the Ancient Orient and Egypt. For example, in the Neo-Assyrian period (9th -7th cents. BC), doors and passages of public buildings were flanked by apotropaic hybrid creatures. In the Ancient Orient doors mostly consisted of wooden posts to which a panel of wood or reed was firmly attached. The post, which was anchored at the top, turned on…

Pyramid tomb

(101 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Particular form of funerary architecture in Classical Antiquity, following the Pharaonic pyramid of Egypt in form and purpose. Rare in Classical Antiquity, but always used with high aspirations to grandeur; the best-known example is the pyramid of Cestius in Rome near the Porta San Paolo (built as a monument to the tribune and praetor C. Cestius [I 4] Epulo, d. 12 BC). Further examples, primarily in the area from Asia Minor to Egypt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer, 1975, 307 f.  C. Ratté, The Pyramid Tomb at Sa…

Geison

(331 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (γεῖσον; geîson). Ancient architectural term (instances from Greek antiquity in [1. 32f.]) designating the cornice, the upper section of the entablature, originally in columned buildings with a hipped or saddleback roof, later also in storey and wall construction. The compact, monolithic or many-stone, horizontal cornice runs around the whole colonnade. Used since the first Doric peripteral temples, imitates the overhang of roof beams providing shelter from rain water in buildings …

Praefurnium

(25 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Hearth of limekiln or furnace; also central heating chamber in Roman thermal bath systems. Baths; Heating; Thermae [1] Höcker, Christoph (Kissing)

Materiatio

(900 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A. Concept Collective term used in Vitruvius (4,2,1) for all kinds of timber construction and the carpentry trades necessary in building. Materiatio thus comprises the field of constructional wood building, including the construction of framework structures, roof-trusses ( Roofing), galleries and inserted ceilings but also the manufacturing of the necessary tools and implements (dowels, wooden nails, wedges, rafters, pegs) as well as, finally, the provision of temporary scaffolding for moving stone in…

Insula

(744 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Modern technical term in urban studies derived from Latin insula (‘island’, ‘residence’) that in  town planning describes an area surrounded on all sides by streets and marked for development because of this structure. Insulae are not exclusively the products of comprehensive town planning. Within an orthogonal street grid they are usually rectangular or trapezoid, and rarely square, but the cut-out section of the irregular street system of a ‘grown’ town is also called an insula (e.g. in Delos or parts of Pompeii). In Greek town planning the insula as the resu…

Boss

(134 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Roughly hewn, unfinished external surface of a piece of work in stone ( Sculpture or  Architecture). The final shaping of the external surface constituted the final phase of work in both construction and sculpture; up to that point the boss provided protection from damage ( Construction technique;  Sculpting, technique of). Unremoved bosses on buildings may indicate incompleteness, but at times a ‘boss style’ was also seen as a distinct aesthetic element in construction art and wa…

Kymation

(161 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] General term for an ornament ( Ornaments) shaped like a strip or a ribbon, which is encountered in all the plastic arts from antiquity, above all in relief sculpture or architectural sculpture, painting/vase painting, and toreutics. Scholars distinguish the Doric kymation, consisting of a double band of orthogonal elements not dissimilar to the maeander, the Ionian kymation, with its sequence of egg and darts ( Egg-and-dart moulding), as well as the Lesbian kymation with its heart-shaped leaves, separated by lance-like darts. Especially Ionian and Lesbian kymatia

Thesauros

(505 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
(θησαυρός/ thēsaurós; 'treasure', 'treasure house'). [German version] [1] Treasure house A treasure house in the sense of a protective structure within a sanctuary that housed a valuable object crafted from delicate materials, e.g. a votive offering (votive practice), although in ancient Greek terminology, thesauros not only referred to the location or the structural container but to the actual content (the respective piece of value) as well. In Greek sanctuaries esp. from the 7th to the early 5th cents. BC, thēsauroí were the generally common form of votive offerings. Th…

Prothyron

(108 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (πρόθυρον; próthyron). The entrance hall of the Greek house in the form of a roofed vestibule leading to the courtyard, marking the connection of the private and the public areas and thus used as a communicative, connecting element (because the próthyron could also serve as a shelter or meeting place for passers-by). Sometimes, the próthyron was even equipped with benches. The próthyron could usually be closed from the inside by a wooden folding door . Numerous próthyra have been preserved in the houses of Olynthus. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Hoepfner,…

Sima

(358 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (eaves). Upturned edge of the roof (together with the waterspouts needed to carry water off the roof) of a Greek columned building on the slopes of the pediment and the long sides of the roof. The name is recorded as a Latin technical term in Vitruvius (3,5,12 et passim) [1; 2]. In archaic architecture, particularly in Doric columned buildings, the sima was a favourite location for architectural decoration; it is part of the roof and has no essential static function. Initially - probably in the tradition of wooden buildings - terracotta simae were predominant; they were…

Masonry

(1,715 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A. Definition In this article, masonry will be understood as the various construction and design techniques of the structure of the walls of buildings, terraces, and defensive architecture (city walls, etc.) in ancient stonework, but not the various areas of application of woodworking; cf. construction technique; materiatio; on Roman cement construction cf. also opus caementicium. Höcker, Christoph (Kissing) B. Greece [German version] 1. Simple masonry The walls of simple early Greek buildings were first made of wood or wattle work. From the 8t…

Spacing, interaxial

(663 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Modern technical term which in the archaeology of buildings denotes the interaxial distance between two columns (as different from the free interspace, which has been known as the intercolumnium since Antiquity, cf. [1]). The interaxial space was a clearly defined subset of the axial distances, i.e. the distances between the centres of the four corner columns and as such served as one of the crucial design parameters in temple architecture (Temple; Building trade). This goes especially for the peripteral temp…

Volute

(164 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Modern architectural term, borrowed from French, for a spiral or helical decorative element on corbels, pediments and capitals usually of the Ionic order (Column). The much-admired precise incision of a High or Late Classical capital volute with its often painted or inlaid decoration (Intarsia) was presumably produced with the help of a pair of compasses uniformly decreasing in diameter; a corresponding instrument can at least hypothetically be reconstructed. The V. also appears a…

Epistylion

(589 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Ancient technical term, frequently appearing In Greek architectural inscriptions as well as in Vitruvius (4,3,4 and passim); applicable to all ancient orders of column construction, it refers to that part of the entablature of the peristasis which rests immediately on top of the columns. Modern architectural terminology often refers to the epistylion as ‘architrave’, whereas the entablature in its entirety ─ i.e. architrave,  frieze, and cornice ( geison) together ─ are referred to as epistylion. The translation of the initially wooden epistylion to stone rep…

Gramme

(83 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (γραμμή; grammḗ). A component of the start and finish line in the Greek stadium (  balbís ), which indicated the start and finish marking. It usually consisted of two parallel lines carved into stone and sunk into the ground. Examples are preserved, e.g., in Olympia, Delphi, Epidaurus and Priene. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Zschietzschmann, Wettkampf- und Übungsstätten in Griechenland I. Das Stadion, 1960, 35-39 O. Broneer, Isthmia II, 1973, 137-142 P. Roos, Wiederverwendete Startblöcke vom Stadion in Ephesos, in: JÖAI 52, 1979/80, 109-113.

Hagia Sophia

(400 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] The most important church of Constantinople, built on the site of the church Μεγάλη Ἐκκλησία ( Megálē Ekklēsía; 1st half of the 4th cent.). It was destroyed in AD 532 in an uprising, instigated and paid for by Justinian based on designs by the architect Anthemius of Tralles and  Isidorus [9] of Miletus as a combination of nave and  central-plan building of gigantic dimensions. The huge dome rests on four pillars with foundations in rock. Dedicated on 27 December 537 in the presence of the emperor …

Xystos

(187 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (ξυστός/ xystós; Latin xystus). In Roman Antiquity a walkway ( ambulatio) or a terrace, usually an element of a hortus (garden) and hence part of a villa. According to Vitr. 5,11,4 such a xystus consisted of an unroofed path edged by plane trees. In a Greek gymnasiun, the original context of a xystus (in evidence there since the 5th cent. BC), in contrast, a covered running track was meant. There is disagreement about the precise definition of a xystus in Roman architecture; sometimes (Varro Men. 162; Cic. Att. 1,4,2) it is only the course of a sp…

Guttae

(138 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Latin for drops (pl.); in the architectonic sense, ancient technical term only attested in Vitruvius (4,1,2 and 4,3,6) for the drop-like cylindrical shapes that are found on parts of the stone entablature of the Doric building style and that as imitated nails or nail heads attest to the anachronistic transformation of the only wooden building form into the canonical Doric stone temple [1. 53-55; 3. 10-13]. Guttae are to be found (mostly) in three parallel rows of six on the   mutulus of the   geison and on the architrave as the bottom completion of the   regula

Crusta, Crustae

(91 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Ancient technical term used in  construction technique. According to Vitruvius (2,8,7 and passim), a term for the frames or facings of walls made from cast cement (  opus caementicium ), later used generally for the covering of floors, roofs and walls with  stucco, marble, travertine or  mosaic. In  toreutics crusta also refers to the relief-adorned ‘jacket’, the ‘shell’ surrounding the body of the receptacle proper. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Georges 1, s.v. c., 1775f. A. Rumpp, s.v. C., KlP 1, 1336 H.-O. Lamprecht, Opus Caementicium Bautechnik…

Prostylos

(67 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Architectural term recorded at Vitr. De arch. 3,2,3, denoting one of the temple forms listed in that work (Temple). According to Vitruvius' description, a prostylos is an ante temple with one row of columns in front of the pronaos (Cella). An extended variant of the prostylos is the amphiprostylos. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griechisches Bauwesen in der Antike, 1988, 217 s. v. P.
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