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Your search for 'dc_creator:( "Hurschmann, Rolf" ) OR dc_contributor:( "Hurschmann, Rolf" )' returned 268 results. Modify search

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Tarantinon

(73 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ταραντῖνον). Ein leichtes, durchsichtiges Luxusgewand mit Fransen, das im 4. Jh. v. Chr. erstmals lit. belegt ist (Men. Epitr. 272); der urspr. Herstellungsort war Tarent (Taras), vgl. Poll. 7,76. Hetären legten es ohne Untergewand an (Aristain. 1,25, vgl. Ail. var. 7,9). Bei Athen. 14,622b tragen die männlichen Teilnehmer eines dionysischen Festzuges das t. Barbaron Hyphasmata; Coae Vestes; Fimbriae; Kleidung Hurschmann, Rolf Bibliography U. Mandel, Zum Fransentuch des Typus Colonna, in: MDAI(Ist) 39, 1989, 547-554.

Tropa

(125 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (τρόπα). Griechisches Kinderspiel mit Astragalen (Astragal [2]), Nüssen u. a. (Poll. 9,103; schol. Plat. Lys. 206e); es kam darauf an, den eigenen Astragal (oder die Nuß usw.) so zu werfen, daß dieser den Astragal des Gegenspielers von der Stelle bewegte. Bei einer Variante des Spiels mußte man versuchen, einen Astragal in eine kleine Grube im Boden zu versenken; T. wurde wohl auch von jungen Römern gesp…

Tropaion

(411 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (τρόπαιον; lat. tropaeum) war urspr. das Zeichen, das vom Sieger an der Stelle auf dem Schlachtfeld errichtet wurde, an der sich der Gegner zur Flucht wandte (von griech. τρέπειν/ trépein, “wenden”), im späteren ant. Sprachgebrauch allg. das Siegesmal, so z. B. Tropaea Augusti (vgl. z. B. Tac. ann. 15,18). Der Begriff t. ist seit dem 5. Jh. v. Chr. üblich (Batr. 159; Aischyl. Sept. 277). Das t. bestand aus einem Baumstumpf oder Pfahl, mitunter mit Querholz (vgl. Diod. 13,24,5), an dem die vom Feind erbeuteten Waffen (Helm, Schild, Panzer, Schwert) aufgehängt wurden, und einer Inschr., die den Anlaß für die Aufstellung erzählte (z. B. Paus. 5,27,11). Der Platz, an dem es errichtet wurde, w…

Schemel

(218 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (θρῆνυς/ thrḗnys, ὑποπόδιον/ hypopódion, σφέλας/ sphélas, selten χελώνη/ chelṓnē; lat. scabellum, scamnum). Der Sch. diente als Fußbank, wenn man auf dem Klismos, Thron oder einer ähnlich hohen Sitzgelegenheit saß (vgl. Hom. Od. 17,409 f.), oder als Tritt, um au…

Tribon

(106 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (τρίβων, τριβώνιον). Ein Mantel ( himátion, vgl. pallium ) aus “kr…

Subligaculum

(90 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Ein den Unterleib bedeckender Schurz der Männerkleidung (Varro ling. 6,21; Non. 29,17), der wohl urspr. unter der röm. Toga getragen (Non. 29,17; Isid. orig. 19,22,5) und später von der Tunica ersetzt wurde. Dagegen ist das subligar ein Schurz, der bei bes. Gelegenheiten, so von Schauspielern (Iuv. 6,70) und im Bade von einer Frau (Mart. 3,87,3), oder allg. von Arbeitern (Plin. nat. 12,59) getragen werden konnte. Perizoma Hurschmann, Rolf Bibliography M. Pausch, Neues zur Bekleidung im Mosaik der “Bik…

Subsellium

(215 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (βάθρον/ báthron). Schmale, längliche Sitzbank auf vier Füßen und niedriger als die sella, Varro ling. 5,128 (Stuhl); meist ohne Rückenlehne, gelegentlich auch mit Lehne (Suet. Iul. 84,3; Suet. Claud. 41; Suet. Nero 26,2); hergestellt aus Holz, Marmor und Bronze. Das

Teller

(96 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (pίναξ/ pínax, λεκάνη/ lekánē; lat. catillus). Der T. diente wie die flacheren Platten und tieferen Schüsseln zum Zubereiten und Servieren von Speisen bei Tisch (z. B. Hom. Od. 1,141; 16,49 f.); er konnte rund oder eckig, mit und ohne Standfuß, mit gewölbter oder mit steiler Wandung gebildet sein. Im arch. Fundgut ist der T. seit dem 8. Jh. v. Chr. bis zum Ausgang der Ant. in unterschiedlichen Materialien (Bronze, Holz, Silber, Ton, Zinn usw.) belegt. Catinus [1]; Eßgeschirr; Eßkultur; Fischteller; Lanx Hurschmann, Rolf Bibliography S. Künzl, Das Tafelgeschirr, in: E. Künzl (Hrsg.), Die Alamannenbeute aus dem Rhein bei Neupotz, Bd. 1, 1993, 153-176.

Sparbüchse

(190 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ἀργυροθήκη/ argyrothḗkē; lat. arcula, crumena). Spezielle S. für Geld waren im archa. und klass. Griechenland offenbar unbekannt; Geld wurde in Truhen und Kästen zusammen mit Schmuck und anderen Wertgegenständen aufbewahrt (z. B. Theophr. char. 10). Die wohl älteste erh. S. stammt aus Priene (2./1. Jh. v. Chr.) und hat die Form eines Tempelchens mit einem Schlitz im Giebel zum Einwerfen des Geldes, das man durch eine verschließbare Öffnung …

Sizilische Vasen

(233 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Noch vor Ende des 5. Jh. v. Chr. begann in Himera und Syrakus auf Sizilien die Produktion von rf. Vasen. Diese lassen in Stil, Ornamentik, Vasenform und Thematik eine starke Anlehnung an die att. Vasenmalerei (Meidias-Maler) erkennen. Mit dem …

Stola

(174 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Die s. war das Gewand der röm. Matronen ( matrona [1]), d. h. der freigeborenen Frauen (Plin. nat. 33,40), das sie…

Tunica

(275 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Das aus zwei Teilen geschnittene und vernähte, meist weiße Woll- oder Leinenhemd wurde von röm. Männern und Frauen der Oberschicht als Untergewand (Suet. Aug. 94,10) unter der toga , von den unteren Schichten als einzige Bekleidung getragen. Frauen scheinen häufiger zwei tunicae übereinander getragen zu haben; dann nannte man die untere t.

Strophium

(195 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
(στρόφιον). Ein um etwas gewundenes oder in sich gedrehtes Band. [English version] [1] Brustband Brustband der Frauen in Griechenland und Rom (Aristoph. Thesm. 139; 251; 255; 638; Aristoph. Lys. 931; Catull. 64,65), auch μίτρα/ mítra (Anth. Pal. 5,13,4; Apoll. Rhod. 3,867), μηλοῦχος/ mēlúchos…

Würfelspiel(e)

(508 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (κυβεία/ kybeía; lat. alea). Angeblich von den Lydern (Hdt. 1,94,3), von Palamedes [1] vor Troia (Paus. 2,20,3; 10,31,1) oder dem ägypt. Gott Thot (Plat. Phaidr. 274c-d) erfunden. Im Mythos wird das W. gelegentlich erwähnt (Hdt. 2,122,1); so spielt Eros mit Ganymedes (Apoll. Rhod. 3,114-126), Herakles mit einem Tempelwächter (Plut. Romulus 5,1 f.) oder Patroklos mit Klysonymos (Hom. Il. 23,87 f.). Zum W. brauchte man entweder die vierseitigen Knöchel (Astragal [2], lat. auch

Torus

(128 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Lat. Terminus (griech. τύλη/ týlē; τυλεῖον/ tyleíon) für alles erhaben oder wulstartig Gearbeitete wie z. B. die konvexen Rundglieder der ionischen Säulenbasis (Säule B. 3. mit Abb.; der Begriff ist in der bei Vitr. 3,5,2-3 gebräuchlichen gräzisierten Form (

Schere

(167 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf

Skaphe

(255 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (σκάφη, σκαφίς, σκάφιον, σκάφος; lat. scapha, scaphium). Vielfältig verwendeter Begriff für ein Becken, einen Kessel, Kübel, Trog (oder ein kleines Boot) und eine Wanne aus Holz oder Metall, ein in der Landwirtschaft (Hom. Od. 9,223; vgl. Theokr. 5,59) und im Haushalt genutztes Behältnis (Aristoph. Eccl. 738-739, vgl. Anth. Pal. 6,306). Auch konnte der Nachttopf der Frauen

Truhe

(256 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ζύγαστρον/ zýgastron, κιβωτός/ kibōtós, κιβώτιον/ kibṓtion, λάρναξ/ lárnax, χηλός/ chēlós; lat. arca, cista). Die T. aus Holz, Br. oder anderen Materialien diente im Haushalt zum Verwahren oder Transportieren von Kleidern, Hausrat, Buchrollen ( scrinium ), Geräten, Vorräten usw. T. konnten einfach und schmucklos gestaltet oder aber an Wandungen mit ornamental oder figürlich gestalteten Reliefs (Praenestinische Cisten) verziert sein. T. aus Holz wiesen oftmals…

Viergöttersteine

(214 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] sind ein Teil der Iuppiter-Giganten-Säulen (Säulenmonumente III.) und befinden sich unmittelbar auf deren Unterbau (es folgen nach oben hin der Zwischensockel mit den sog. “Wochengöttern” - z. B. Venus für den Freitag, Saturn für den Samstag -, ein schuppen- oder girlandenverzierter Säulenschaft mit Basis und ein Kopfkapitell mit dem einen Giganten niederreitenden Iuppiter). Die Götterfiguren der V. stehen in meist eingetieften Feldern: Üblicherweise handelt es sich um Iuno (Vs.)…

Schlauch

(161 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ἀσκός/ askós; lat. culleus, uter). Zum Transport von festen (Thuk. 4,26) und flüssigen Nahrungsmitteln (Hom. Il. 3,247; Hom. Od. 5,265; 9,196) nutzte man neben Fässern auch Tierhäute (von Rind, Schaf, Ziege; im arabischen Bereich auch Kamelhaut, Hdt. 3,9), die zugenäht wurden, wobei ein Tierbein als Ein- bzw. Ausguß diente. Darstellungen von Sch. sind in der ant. Kunst bei Transportszenen häufig; auch gehört der den Wein-Sch. tragende Silen fest zur Ikonographie dionysischer Szenen …
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