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Religionsgeschichte

(915 words)

Author(s): Gladigow, Burkhard
1. Begriff und Entwicklung bis zum 18. JahrhundertR. dient zur Bezeichnung sowohl der Religionswissenschaft als Disziplin wie auch eines bestimmten methodischen Programms, das im 19. Jh. parallel zu den philologisch-histor. Fächern entwickelt wurde. Die Historisierung von Religion (= Rel.) als vergleichbar mit anderen Kulturbereichen bleibt freilich ein Konfliktfeld in der Geschichte des Fachs: Die Frage › How historical is the history of religions?‹ [11] wird selbst von Vertretern des Fachs, die wie Mircea Eliade für sich in Anspruch nehmen, Rel.-Historike…
Date: 2019-11-19

Polytheismus

(919 words)

Author(s): Gladigow, Burkhard
Mit dem 18. Jh. als Höhepunkt erhielt das Wort P. (geprägt von Jean Bodin [8. 1088]; ›Verehrung vieler Götter‹) in der Nz. neue Konnotationen, die sich von dem bloß polemischen Begriff als dem Äquivalent für ›heidnische‹ Vielgötterei, Götzendienst oder Idololatrie (Bilderverehrung) ablösten (Antike Religionen; Heidentum; Aberglaube). So konnte in dem sog. ältesten Systemprogramm des dt. Idealismus ein ›P. der Einbildungskraft und der Kunst‹ einem ›Monotheismus der Vernunft und des Herzens‹ gegenübergestellt werden. Zuvor hatte Schiller in der Vorrede zur Braut von Messina de…
Date: 2019-11-19

Europäische Religionsgeschichte

(2,964 words)

Author(s): Gladigow, Burkhard
1. Gegenstand und KonzeptDas Forschungskonzept und Darstellungsmuster einer E. R. [11] bezieht sich auf spezifische Entwicklungen in Europa, die mit einem ersten Höhepunkt in der Renaissance in der Nz. ihre volle Ausprägung erhalten haben. Die traditionellen Religionsgeschichten Europas [4]; [18]; [7] lassen – mit unterschiedlichen zeitlichen und territorialen Grenzziehungen – den Kontinent nach der Phase der Missionierung zwischen dem 6. und 14. Jh. in säuberlich zu unterscheidende christl. und nichtchristl. Komponenten zerfallen. Gegen eine solche »additive« Rel…
Date: 2019-11-19

Religiöser Pluralismus

(849 words)

Author(s): Gladigow, Burkhard
Mit dem Begriff eines R. P. wird i. Allg. eine Situation charakterisiert, bei der innerhalb eines territorial und histor. bestimmten kulturellen Kontextes unterschiedliche Religionen ›nebeneinander‹ existieren. Das bloße Faktum einer Mehrzahl (Pluralität [2]) von Religionen (= Rel.) wird im Blick auf die Nz. gern in das Postulat einer positiven Koexistenz [6] umgedeutet und in eine globalisierende Perspektive eingefügt. Ein konfliktarmes Nebeneinander setzt zunächst vonseiten des Staates eine ›Deregulierung des relig. Marktes‹ voraus und vons…
Date: 2019-11-19