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Your search for 'dc_creator:( "Hurschmann, Rolf" ) OR dc_contributor:( "Hurschmann, Rolf" )' returned 536 results. Modify search

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Advertizing

(528 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] Probably the simplest and most effective way of advertising a product or announcing something was shouting aloud in market-places and streets (cf. propaganda). Moreover, the geographical origin of a product spoke for its quality; there is, for instance, a tradition of formulations such as 'Tarentine' or 'Amorgian cloth', 'Chian wine', 'Falernian wine', etc. as a seal of approval or a mark of quality. Advertising could also occur in a written form on the walls of buildings (Graffiti), in letters, epigrams, etc. In contrast to commercial advertising are the kalo…

Konopion

(64 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] (τὸ κωνώπιον, lat. conopium, conopeum). Urspr. war das K. ein Schlafnetz zum Schutz gegen Mücken, Fliegen usw. (Anth. Pal. 9,764; Prop. 3,11,45), wozu nach Hdt. 2,95 die Ägypter sogar ihre Fischernetze nahmen; dann in vielfältiger Verwendung benutzter Begriff für Sänfte und Ruhebett (über das ma. canapeum zu “Kanapee”). Man nannte auch eine Wiege conopeum. Hurschmann, Rolf (Hamburg) Bibliography Lit.: s. Ruhebett.

Mazonomon

(74 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] (μαζονόμον, μαζονόμιον, lat. mazonomus), aus μάζα/ máza (“Gerstenbrot”) und νέμω/ némō (“zuteilen”). Urspr. ein Teller aus Holz, um Gerstenbrot zu reichen (vgl. Athen. 5,202c), auch als Trageschüssel aus Bronze und Gold erwähnt (Athen. 4,149a; 5,197f); dann große Servierplatte für Geflügel (Hor. sat. 2,8,86; Varro rust. 3,4,3), die von den Scholiasten mit der röm. lanx gleichgesetzt wird (Porph. Hor. sat. 2,8,86). In der Kunst ist das m. nicht sicher nachgewiesen. Hurschmann, Rolf (Hamburg)

Peuketische Vasen

(185 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Gattung indigener Keramik, benannt nach dem ant. Peuketia, der Landschaft des östlichen Apennin zw. Bari und Egnazia (Peucetii). Die P.V. setzen mit dem beginnenden 7. Jh.v.Chr. ein und tragen zunächst eine von geom. Mustern geprägte Dekoration (Swastika, Rauten, waagerechte und senkrechte Linien), die bes. in der spätgeom. Phase (vor 600 v.Chr.) ein enges ornamentales Raster bildet. Leitformen der P.V. sind Krater, Amphora, Kantharos und Stamnos; seltener sind Schalen. Die zweit…

Pluteus

(198 words)

Author(s): Groß, Walter Hatto (Hamburg) | Hurschmann, Rolf (Hamburg)
(auch pluteum). Die Grundbed., aus Brettern oder Geflecht hergestellte Umzäunung, Schirm oder Schutzdach, fächert sich in verschiedene Gegenstände auf: [English version] [1] Brustwehr Als mil. t.t. eine besondere Brustwehr der testudo (Vitr. 10,15,1; vgl. Poliorketik). Groß, Walter Hatto (Hamburg) [English version] [2] Holzgitter Ein Holzgitter (Liv. 10,38,5) oder sogar ein Holztempelchen (Anth. Lat. 139, 158). Groß, Walter Hatto (Hamburg) [English version] [3] Brüstung Als architektonischer t.t. Schranken bzw. Brüstungen aus Holz oder Stein (Vitr. 4,4,1; 5,1,5 u.ö.). Gr…

Rudis

(102 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] [1] Dünner Stab Dünner Stab, Löffel zum Umrühren von Speisen, Arzneimitteln u. a. (griech. κύκηθρον/ kýkēthron, Aristoph. Pax 654), in kleiner Form rudicula (Plin. nat. 34,176) genannt, meist aus Holz, seltener aus Eisen gefertigt (Plin. nat. 34,170). Hurschmann, Rolf (Hamburg) [English version] [2] Degen aus Holz Stock, Degen aus Holz für die Fechtübungen der Soldaten und Gladiatoren. Daneben diente die r. als Abzeichen des lanista , um streitende Gladiatoren zu trennen oder ihren Kampf zu ordnen. Ausgediente Gladiatoren erhielten die r., wenn sie sich zur …

Geneleos

(218 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Bildhauer der archa. Zeit, berühmt durch die mit seiner Signatur versehene Familiengruppe im Heraion von Samos (560/550 v.Chr.). Die Gruppe besteht aus der gelagerten Stifterfigur ...ιλάρχος, drei stehenden Mädchen (unbekannter Name, Philippe, Ornithe), den Fragmenten einer Jünglingsfigur und der thronenden Mutter Phileia; bis auf Ornithe (Berlin, SM, Inv. 1739) befinden sich die anderen auf Samos (Vathy, Mus. Inv. 768). G. erweist sich als Meister der ion. Bildhauerei aufgrund d…

Tisch

(418 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (lat. mensa, auch cartibum, cartibulum; griech. τράπεζα/ trápeza, τρίπους/ trípus oder τετράπους/ tetrápus). Die griech. und röm. Ant. überl. drei T.-Formen: rechteckig mit drei oder vier Beinen, rund mit einer zentralen Stütze oder drei Beinen und langrechteckig mit zwei an den Enden des Rechtecks befindlichen Stützen; letztere Variante wurde v. a. in Gartenanlagen aufgestellt und war aus Marmor, wobei die Außenseiten der Stützen vielfach mit Reliefs versehen wurden. Die übrigen T.-Formen w…

Lampe

(641 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] L. als Behälter für das brennbare Öl und Halter des Dochtes sind, ihrer Verwendung entsprechend, allgegenwärtige Funde aus der Ant., sofern sie aus Ton sind; weniger zahlreich sind L. aus Br., Marmor und Gips. Als Grundform der L. diente die Steinschale, die bereits in der Altsteinzeit als L. genutzt wurde. Frühe L. aus Ton folgen dieser Grundform; sie sind auf der Töpferscheibe gedreht, besitzen einen zur Mitte hin umgeknickten Rand und sind ein- oder mehrfach eingeknickt, um de…

Toga

(470 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Die von den Etruskern übernommene t. war das offizielle Gewand des röm. Bürgers, das er in der Öffentlichkeit trug und das Nicht-Römern verboten war (Suet. Claud. 15,3; gens togata: Verg. Aen. 1,282). Die wollene t. wurde urspr. auf dem unbekleideten Oberkörper und dem den Unterleib bedeckenden subligaculum , später über der tunica angelegt. Die gewöhnliche t. des einfachen röm. Bürgers war weiß ( t. pura, t. virilis). Daneben gab es die t. praetexta mit purpurfarbenen Randstreifen ( clavi; Statussymbole), die von curulischen Beamten, den Flamines Dialis und Martia…

Thron

(558 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg | Niemeyer, Hans Georg | Hurschmann, Rolf
[English version] I. Alter Orient und Ägypten Zeremoniell ausgestaltetes Sitzmöbel für Götter und Herrscher mit erhöhter Rücklehne, oft mit Armlehnen. Die Seitenteile waren häufig als Tiere bzw. Tierprotomen gestaltet; auch die Stuhlbeine waren in Form von Tierbeinen ausgearbeitet. Abgesehen von wenigen Frg. in Stein waren wohl die meisten Th. aus Holz gefertigt und sind daher im vorderasiatischen Bereich nicht erh., jedoch aus zahlreichen Abb. bekannt. Th. waren verm. meist mit metallenen (Gold) oder …

Lasimos-Krater

(101 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Ein vom späten 18. bis zum frühen 20. Jh. aufgrund seiner Inschr., die einen weiteren unterital. Vasenmaler nennt, vielzitierter Volutenkrater (Paris, LV, Inv. K 66 [N 3147], [1]). Man diskutierte in der damaligen Forsch. die Schriftform der Buchstaben und die künstlerische Einordnung des angeblichen Vasenmalers Lasimos. Erst die neuere Forschung erwies die Inschr. als rezente Beifügung. Hurschmann, Rolf (Hamburg) Bibliography 1 Trendall/Cambitoglou, 914, Nr. 36. S. Reinach, Peintures de vases antiques recueillés par Millin (1813) et Millingen…

Dareios-Maler

(153 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Apulischer Vasenmaler der Zeit um 340/320 v.Chr., benannt nach der Hauptgestalt der Perservase. Auf seinen z.T. monumentalen Gefäßen (Volutenkratere, Lutrophoroi, Amphoren u.a.) behandelt er überwiegend Szenarien der klass. Tragödie (Euripides) bzw. Themen des griech. Mythos; davon sind einige nur in seinem Œuvre belegt. Andere Vasen zeigen Hochzeits-, Frauen-, Erosszenen und dionysische Motive, seltener sepulkrale Darstellungen (Naiskosvasen). Bemerkenswert ist seine Neigung, Personen und Darstellungen inschr. zu benennen ( Persai, Patroklu Táp…

Unterweltsvasen

(142 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Gefäße (v. a. Volutenkratere) der apulischen rf. Vasenmalerei mit Darstellungen der Unterwelt; man findet das Götterpaar Hades und Persephone, mitunter in einer Palastarchitektur thronend, oft mit Hermes. Weiter können auch anwesend sein: Hekate, Dike [1], Totenrichter (Triptolemos, Aiakos, Rhadamanthys), Orpheus und Eurydike [1], Herakles [1], der den Kerberos bändigt, Megara [1] mit ihren Kindern. Daneben treten myth. Frevler und Büßer auf, wie Danaiden (Danaos), Sisyphos, Tant…

Peniculus

(65 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] (auch penicillum). Staubwedel, ein Stab mit dem haarigen Ende eines Tierschwanzes (Paul. Fest. 208; 231 M.), mit dem man Tische abwischte (Plaut. Men. 77f.), Schuhe putzte (Plaut. ebd. 391) oder landwirtschaftliche Geräte und Gefäße reinigte (Colum. 12,18,5). Der p. diente ferner als Pinsel zum Tünchen der Wände (Plin. nat. 28,235) und als Malpinsel (Plin. nat. 35,60f.; 103; 149). Hurschmann, Rolf (Hamburg)

Coae Vestes

(157 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Prachtgewänder (Kleidung) von der Insel Kos, die den Körper wie entblößt durchscheinen ließen. Sie waren schon Aristoteles (hist. an. 5,19; vgl. Plin. nat. 4,62) bekannt und werden dann bes. in der röm. Kaiserzeit erwähnt. Die C.V. galten als Luxusgewänder der Lebedamen (z.B. Hor. sat. 1,2,101; Tib. 2,3,57), sie wurden jedoch auch von Männern als leichte Sommerkleidung getragen. Man rühmte u.a. ihren Glanz, die Purpurfarbe und Verzierungen mit Goldfäden. Das Gewebe wurde aus der …

Chiton

(442 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] (χιτών). Griech. Untergewand, urspr. aus Leinen, dann aus Wolle, wohl semit. Ursprungs (Kleidung). Die häufigen Erwähnungen bei Homer (z.B. Il. 2,42; 262; 416; 3,359; Od. 14,72; 19,242) zeigen, daß der Ch. schon recht früh Bestandteil der griech. Tracht war und bevorzugt von Männern getragen wurde. In der Frauentracht kam der Ch. während der 1. H. des 6.Jh. v.Chr. in Mode und löste später den Peplos ab (Vasenbilder, plastische Werke). Der Ch. besteht aus zwei rechteckig gewebten Stoffbahnen ( ptéryges, Flügel) von 150 bis 180 cm Breite und unterschiedliche…

Schloß, Schlüssel

(727 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf | Pingel, Volker
[English version] I. Klassische Antike (Schloß: κλεῖθρον/ kleíthron oder κλεῖστρον/ kleístron, βαλανάγρα/ balanágra; vgl. lat. claustrum/ claustra; Riegel: μοχλός/ mochlós; Schlüssel: κλεῖς/ kleís, κλειδίον/ kleidíon; lat. clavis). Neben der Verriegelung einer Tür oder eines Tores durch einen Balken wurde in der griech.-röm. Ant. ein System angewandt, das bereits bei Hom. Od. 21,6 f.; 46-50 beschrieben ist und noch in röm. Zeit gebräuchlich war: Mit einem Strick wurde ein mit Höckern versehener Riegel von außen in seine …

Recta

(97 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[English version] Der röm. Knabe trug beim erstmaligen Anlegen der toga virilis als Untergewand die ( tunica) recta, die bei Ritter- und Senatorensöhnen mit dem Rangabzeichen ( latus clavus) versehen war. R. oder regilla hieß die lange, weiße tunica mit engen oberen Ärmeln der röm. Braut, die sie am Vorabend der Hochzeit anzog, in der sie schlief und die sie am Hochzeitstag trug (Plin. nat. 8,194). Kleidung; Toga Hurschmann, Rolf (Hamburg) Bibliography Blümner, PrAlt., 336, 350 f.  C. M. Wilson, The Clothing of the Ancient Romans, 1938, 138-145  D. Balsdon, Die Frau in der röm. Ant.…

Trabea

(213 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf | Schmidt, Peter Lebrecht
[English version] [1] festliche Form der Toga Röm. Kleidungsstück, festliche Form der toga , die sich nur durch die Farbe von ihr unterschied. Sie war purpurrot gefärbt, mit scharlachroten oder weißen Streifen ( clavi) besetzt und wurde bei offiziellen Anlässen von den Rittern und Saliern ( Salii [2]) getragen. Ursprünglich war sie die Tracht der röm. Könige und wurde dann von den Consuln übernommen, die sie aber nur bei bes. Anlässen (z. B. Öffnung des Ianustempels) trugen. Weitere Träger der t. waren in der Frühzeit die Auguren, die Flamines Dialis und Martialis (“Iupiter-” und “M…
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