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Your search for 'dc_creator:( "Hurschmann, Rolf" ) OR dc_contributor:( "Hurschmann, Rolf" )' returned 536 results. Modify search

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Schirm

(214 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (σκιάδιον/ skiádion oder σκιάδειον/ skiádeion; lat. umbella, umbraculum). Runde, zusammenklappbare Sch. und solche mit festem Gestänge kannten die Griechen seit dem 5. Jh. v. Chr.; wie in den vorderasiatischen Staaten war auch in Griechenland der Sch. ein Standessymbol und Würdezeichen. Vornehme griech. Frauen ließen ihn sich von einer Dienerin nachtragen (Athen. 12,534a, vgl. Ail. var. 6,1). Bei griech. Männern galt das Tragen von Sch. als Zeichen der Verweichlichung (Pherekrates PCG 7…

Solium

(172 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] [1] Sitz Hoher röm. Sitz mit Fußbank, Arm- und Rückenlehne, Thron; das s. war Sitz der Könige (Ov. fast. 3,358; 6,353) und verm. schon in Etrurien der repräsentative Sitz des pater familias . Er vererbte sich vom Vater auf den Sohn, sein Verkauf galt als ehrenrührig ( salutatio ). Hurschmann, Rolf Bibliography F. Prayon, Frühetr. Grab- und Hausarchitektur, 1975, 111 f.  Th. Schäfer, Imperii Insignia. Sella curulis und Fasces. 29. Ergh. MDAI(R), 1989, 26 f. [English version] [2] Badewanne Röm. Badewanne für eine (Mart. 2,42; Vitr. 9 praef. 10; Plin. nat. …

Trigon

(113 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Röm. Ballspiel, für die Kaiserzeit belegt; man spielte es auf dem Marsfeld (Hor. sat. 1,6,126) und in den Bädern (Petron. 27,1-3). Zum T. waren drei Spieler (Mart. 7,72,9) nötig, die sich zu einem Dreieck aufstellten und einander einen oder mehrere kleine Bälle zuspielten, die entweder gefangen (Mart. 12,82,4) oder mit beiden Händen geschlagen wurden, so daß sie zum Werfer zurück bzw. zum dritten Mitspieler weitergeleitet wurden (Mart. 14,46,1), z. T. so heftig, daß hiervon die H…

Sparbüchse

(190 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ἀργυροθήκη/ argyrothḗkē; lat. arcula, crumena). Spezielle S. für Geld waren im archa. und klass. Griechenland offenbar unbekannt; Geld wurde in Truhen und Kästen zusammen mit Schmuck und anderen Wertgegenständen aufbewahrt (z. B. Theophr. char. 10). Die wohl älteste erh. S. stammt aus Priene (2./1. Jh. v. Chr.) und hat die Form eines Tempelchens mit einem Schlitz im Giebel zum Einwerfen des Geldes, das man durch eine verschließbare Öffnung auf der Rückseite wieder entnehmen konnte […

Sizilische Vasen

(233 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Noch vor Ende des 5. Jh. v. Chr. begann in Himera und Syrakus auf Sizilien die Produktion von rf. Vasen. Diese lassen in Stil, Ornamentik, Vasenform und Thematik eine starke Anlehnung an die att. Vasenmalerei (Meidias-Maler) erkennen. Mit dem 2. Viertel des 4. Jh. v. Chr. wanderten einige sizil. Vasenmaler aus, um auf dem it. Festland den Grundstock für die kampanische und paestanische Vasenmalerei zu legen (Kampanische Vasenmalerei; Paestanische Vasen). In begrenztem Maße blieb …

Stola

(174 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Die s. war das Gewand der röm. Matronen ( matrona [1]), d. h. der freigeborenen Frauen (Plin. nat. 33,40), das sie in der Öffentlichkeit über der engeren tunica bzw. weiteren calasis und unter der palla trugen, so daß der Körper vollständig umhüllt war (vgl. Hor. sat. 1,2,99). Das Gewand reichte bis auf die Knöchel und war weit, faltenreich und im Brust- oder Taillenbereich gegürtet (Mart. 3,93,4). Die s. bestand aus einer Stoffröhre, in die die Trägerin hineinschlüpfte; durch in sich gedrehte Bänder oder Schnüre wurde sie auf den Schultern ge…

Tunica

(275 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Das aus zwei Teilen geschnittene und vernähte, meist weiße Woll- oder Leinenhemd wurde von röm. Männern und Frauen der Oberschicht als Untergewand (Suet. Aug. 94,10) unter der toga , von den unteren Schichten als einzige Bekleidung getragen. Frauen scheinen häufiger zwei tunicae übereinander getragen zu haben; dann nannte man die untere t. subucula (Varro ling. 5,131) und die obere supparus. Bei Kälte und schlechter Witterung zogen auch Männer mehrere t. an (Suet. Aug. 82,1). Urspr. war die t. eng und ärmellos, doch mit dem ausgehenden 1. Jh. v. Chr. wurd…

Strophium

(195 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
(στρόφιον). Ein um etwas gewundenes oder in sich gedrehtes Band. [English version] [1] Brustband Brustband der Frauen in Griechenland und Rom (Aristoph. Thesm. 139; 251; 255; 638; Aristoph. Lys. 931; Catull. 64,65), auch μίτρα/ mítra (Anth. Pal. 5,13,4; Apoll. Rhod. 3,867), μηλοῦχος/ mēlúchos (Anth. Pal. 6,211), στηθόδεσμος/ stēthódesmos (Poll. 7,66), mamillare (Mart. 14,66 lem.), fascia pectoralis (Mart. 14,134 lem., vgl. Ov. ars 3,274; Prop. 4,9,49) genannt. In der Kunst sind verschiedentlich Frauen mit s. bzw. beim Anlegen des s. dargestellt. Oft gaben über die Schulte…

Würfelspiel(e)

(508 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (κυβεία/ kybeía; lat. alea). Angeblich von den Lydern (Hdt. 1,94,3), von Palamedes [1] vor Troia (Paus. 2,20,3; 10,31,1) oder dem ägypt. Gott Thot (Plat. Phaidr. 274c-d) erfunden. Im Mythos wird das W. gelegentlich erwähnt (Hdt. 2,122,1); so spielt Eros mit Ganymedes (Apoll. Rhod. 3,114-126), Herakles mit einem Tempelwächter (Plut. Romulus 5,1 f.) oder Patroklos mit Klysonymos (Hom. Il. 23,87 f.). Zum W. brauchte man entweder die vierseitigen Knöchel (Astragal [2], lat. auch talus), die mit den Werten eins und sechs sowie drei und vier belegt waren…

Torus

(128 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] Lat. Terminus (griech. τύλη/ týlē; τυλεῖον/ tyleíon) für alles erhaben oder wulstartig Gearbeitete wie z. B. die konvexen Rundglieder der ionischen Säulenbasis (Säule B. 3. mit Abb.; der Begriff ist in der bei Vitr. 3,5,2-3 gebräuchlichen gräzisierten Form ( t.) in die nachant. Architekturterminologie eingegangen), die schwielige Haut im Nacken und auf den Schultern der Lastenträger (Aristoph. Ach. 860; 954: týlē) oder die Schwellung von Tiermuskeln (Plin. nat. 18,78: t.). Týlē nannte man ferner Kissen auf Klinen und Sitzmöbeln (Sappho fr. 46 Lobe…

Schere

(167 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (ψαλίς/ psalís; lat. forfex, forpex, forficula). Sch. aus Eisen oder Br. wurden gebraucht bei der Schaf- und Ziegenschur, um Tuche und Metall zu zerschneiden, zur Haar- und Bartschur, in der Flickschusterei und in der Landwirtschaft zum Zerschneiden von Pflanzen und Früchten bzw. zum Schneiden von Weintrauben aus den Rebstöcken. Die Sch. scheint ab dem beginnenden 5. Jh. v. Chr. in Griechenland in Gebrauch gewesen zu sein, im ital. Raum der schriftl. Überl. nach um 300 v. Chr. (Varro …

Skaphe

(255 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf
[English version] (σκάφη, σκαφίς, σκάφιον, σκάφος; lat. scapha, scaphium). Vielfältig verwendeter Begriff für ein Becken, einen Kessel, Kübel, Trog (oder ein kleines Boot) und eine Wanne aus Holz oder Metall, ein in der Landwirtschaft (Hom. Od. 9,223; vgl. Theokr. 5,59) und im Haushalt genutztes Behältnis (Aristoph. Eccl. 738-739, vgl. Anth. Pal. 6,306). Auch konnte der Nachttopf der Frauen s. heißen. In eine s. warfen Skythen laut Hdt. 4,73,2 heiße Steine für das reinigende “Schwitzbad”. In einer s. sollen Romulus und Remus ausgesetzt worden sein (Plut. Romulus 3; bei …

Advertizing

(528 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] Probably the simplest and most effective way of advertising a product or announcing something was shouting aloud in market-places and streets (cf. propaganda). Moreover, the geographical origin of a product spoke for its quality; there is, for instance, a tradition of formulations such as 'Tarentine' or 'Amorgian cloth', 'Chian wine', 'Falernian wine', etc. as a seal of approval or a mark of quality. Advertising could also occur in a written form on the walls of buildings (Graffiti), in letters, epigrams, etc. In contrast to commercial advertising are the kalo…

Paragaudes

(150 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] (παραγαύδης; paragaúdēs). Descriptive term first recorded only in the 3rd cent. AD for a gold or purple border in the form of the Greek letter gamma (Γ), which was woven into garments (SHA Claud. 17,6). Later also transferred to a particular garment ( paragaúdion) made from fine silk material, similar in style to a sleeved chiton, which Roman emperors gave as an award of honour, decorated with at least one and up to five of these borders depending on distinction and service (SHA Aurelian. 15,4,46; SHA Probus 4,5). For that…

Acclamatio

(339 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] Rhythmic acclamations, sometimes spoken in unison, expressing congratulations, praise, applause, joy or the contrary. Besides the initially prevalent, spontaneous acclamatio, during the course of time a stereotyped acclamatio, which was always repeated on certain occasions, gained currency. There is an early mention of acclamatio in Hom. Il. 1,22, and acclamatio is also known to have marked decisions in Greek popular assemblies [1] and cult gatherings. In Rome, at wedding processions the acclamatio took the form of Talasse and Hymen, Hymenaee io (Catull. 61-6…

Tunica

(300 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] The tunica, cut and sewn from two pieces of generally white woollen or linen material, was worn by both men and women of the Roman upper classes as an undergarment (Suet. Aug. 94,10) underneath the toga , and as the sole garment by the lower classes. Women often seem to have worn two tunicae, one above the other, with the inner one then referred to as tunica subucula (Varro Ling. 5,131) and the outer one as supparus. In very cold or inclement weather, men, too, would wear layers of tunics (Suet. Aug. 82,1). Originally, tunics were close-fitting and sleeve…

Fan

(391 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] (ῥιπίς, rhipís; flabellum). Fans were used in the Orient and in Egypt from ancient times as symbols of status. The fan probably did not reach Greece until the 5th cent. BC; Eur. Or. 1426-1430 (first mention) still calls the fan ‘barbaric’, but it quickly became one of a woman's most important accoutrements (cf. Poll. 10,127); she would either cool herself with it or have a female servant fan her (cf. the flabellifera in Plaut. Trin. 252 and the flabrarius as her male counterpart in Suet. Aug. 82). On Greek vases and terracotta (‘Tanagra figurines’) fans are…

Monopodium

(145 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] (Greek trápeza monópous, Poll. 10,69). Round or rectangular tables with only one central support, whose foot could be carved into floral or mythical motifs. In Greece such tables had been used since the Archaic period but only became more common in Hellenistic times; in Rome, monopodia were very popular ever since their first introduction to the public, being carried along in the triumph of 187 BC (Liv. 39,6,7; Plin. HN. 34,14). Most of those that survive come from the towns around Vesuvius. Varro, (Ling. 5,125) mentions the cartibulum which stood in the compluvium

Guessing games

(331 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] Only a small number of these are known from antiquity ( Riddles). In order to determine who should start, people liked to choose the game capita aut navia. It is named after the ancient Roman coins with the head of  Ianus ( capita) and a ship's prow ( navia, probably a plural paralleling capita). People threw a coin up into the air: one had to guess (as in the modern game ‘heads or tails’) which image came to lay on top. A guessing game for two players was par-impar (ἀρτιάζειν/ artiázein or ποσίνδα/ posínda): the first person holds in his right hand a number of relativel…

Cothurnus

(248 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg)
[German version] (ὁ κόθορνος; ho kóthornos, cot[h]urnus). The Greek cothurnus was a high-shafted soft leather boot that fitted tightly to the leg and foot (and, by extension, was used as a synonym for an adaptable person in Xen. Hell. 2,3,30-31). It was wrapped with bands or tied at an opening at the front. The cothurnus is mentioned as women's footwear (Aristoph. Eccl. 341-346; Lys. 657), but was worn in particular by elegant youths at a symposium and  komos. It was the preferred footwear of Hermes, …
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