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Your search for 'dc_creator:( "Johnston, Sarah Iles (Princeton)" ) OR dc_contributor:( "Johnston, Sarah Iles (Princeton)" )' returned 42 results. Modify search

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Iphinoe

(94 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (Ἰφινόη). Name verschiedener Heroinen in Mythos und Kult: zum einen eine Tochter des megarischen Königs Alkathoos [1], an dessen Grab Mädchen vor ihrer Hochzeit Trankopfer und Haarlocken opferten (Paus. 1,43,3f.); zum anderen die Tochter des Königs Proitos (Apollod. 2,29), die bei einem Versuch des Melampus, sie und ihre Schwestern vom Wahnsinn zu heilen, stirbt. Vielleicht wurde sie mit Riten während der argiv. Agrigonia geehrt (Hesych. s.v. Agrania). Johnston, Sarah Iles (Princeton) Bibliography W. Burkert, Homo Necans, 1972, 189-200  K. Dowden, Death and…

Megaira

(119 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (Μέγαιρα, “die Neidische”; lat. Megaera). Name einer der Erinyen (Erinys; Apollod. 1,3f.; Cornutus 10; Verg. Aen. 12,845-847; Lucan. 1,572-577, 6,730; Stat. Theb. 1,712; weiteres in [1. 123]), vielleicht auch ein Name für die zerstörerische Macht des personifizierten Neids im allg. sowie des bösen Blicks im bes. (Orph. Lithika 224f., vgl. Orph. Lithika kerygmata 2,4). Ein Altar aus dem 3. Jh.n.Chr. mit einer Weihinschr. für M. ist in Pergamon gefunden worden; Weihegaben wurden vielleicht mit der Absicht dargebracht, Neid abzuwenden [2]. Johnston, Sarah Ile…

Iphigeneia

(881 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
(Ἰφιγένεια). [English version] A. Mythos Tochter von Agamemnon und Klytaimestra (Prokl. Cypriorum enarratio, 55-62 EpGF S.32; Aischyl. Ag.; vgl. aber Stesich. fr. 191 PMGF und Nikandros fr. 58 = Antoninus Liberalis 27, wo Theseus und Helena ihre Eltern sind und I. lediglich von Klytaimestra adoptiert wird), Schwester von Orestes, Chrysothemis [2] und Elektra [4]. Obwohl sie dem Achilleus [1] zur Ehe versprochen ist, wird sie von Agamemnon auf Rat des Kalchas der Artemis geopfert, um die durch eine unnatürliche Windstille verzögerte Abfahrt der Griechen nach Troia zu ermöglichen. Al…

Dämonen

(2,882 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Niehr, Herbert (Tübingen) | Macuch, Maria (Berlin) | Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] I. Mesopotamien Ein übergeordneter Begriff für D. wurde in Mesopotamien nicht entwickelt. Bekannt ist eine Vielzahl unsterblicher Wesen, die jeweils einen eigenen Namen tragen und als Diener der Götter und Feinde oder Helfer der Menschen auftraten. Gegenstand eines eigenen Kultes waren sie nicht. Da D. ihre beschränkte Macht, die sich etwa in Krankheiten physischer und psychischer Art manifestierte, nur mit Billigung der Götter ausüben konnten, waren sie Teil der Weltordnung. So wu…

Iynx

(274 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Haase, Mareile (Berlin)
(ἴυγξ). [English version] [1] Dämon im Zusammenhang mit der Weltentstehung Mit i. (“tönend”, vgl. ἰύζω) werden 1. ein Vogel, 2. ein summendes, in mag. Riten verwendetes Rad und 3., in der Theurgie, ein Dämon bezeichnet, der mit der Weltentstehung verbunden ist und zw. Menschen und Göttern vermittelt. Im Mythos wird der Vogel aus einer verführerischen Nymphe verwandelt, der Tochter von Echo oder Peitho und vielleicht Pan (Kall. fr. 685; Phot. und Suda, s.v. I.), oder aus einer Frau, die mit den Musen im Singen wetteiferte (Nikandros bei Antoninus Liberalis 9). Rad und Vogel waren wich…

Dämonologie

(1,898 words)

Author(s): Baltes, Matthias (Münster) | Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Habermehl, Peter (Berlin)
[English version] A. Definition D. ist die philos. Lehre von den daímones (Dämonen), den Zwischenwesen zwischen Göttern und Menschen, die im Anschluß an die Problematik des Sokratischen daimónion (δαιμόνιον) zuerst systematisch in der Platonischen Akademie entwickelt wurde. Baltes, Matthias (Münster) [English version] B. Vorplatonisch Es ist nicht möglich, eine systematische vorplatonische D. zu rekonstruieren, obwohl spätere Philosophen, wie z.B. Aetius (1,8,2), Aristoxenus (fr. 34), Aristoteles (fr. 192 Rose) und Plutarch (Is. 360e) gla…

Paredros, Paredroi

(680 words)

Author(s): Welwei, Karl-Wilhelm (Bochum) | Johnston, Sarah Iles (Princeton)
(πάρεδρος, Pl. πάρεδροι, “Beisitzer” von polit. Funktionsträgern oder Gottheiten). A. Politik [English version] 1. Athen (a) Je zwei p. wurden im 5. und 4. Jh.v.Chr. vom eponymen árchōn , vom polémarchos und vom basileús (s. árchōn basileús) als Assistenten und Stellvertreter benannt ([Aristot.] Ath. pol. 56,1). Ihre Position hatte Amtscharakter, da sie der dokimasía unterlagen und rechenschaftspflichtig waren. (b) Je zwei p. wurden im 4. Jh.v.Chr. für jeden der zehn eúthynoi des Rates (s. eúthynai ) der 500 aus den buleutaí (“Ratsmitgliedern”) ausgelost ([Aristot.] Ath. …

Magie, Magier

(6,634 words)

Author(s): Wiggermann, Frans (Amsterdam) | Wandrey, Irina (Berlin) | Graf, Fritz (Princeton) | Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Thür, Gerhard (Graz) | Et al.
I. Alter Orient [English version] A. Allgemein Altoriental. und äg. M. beruht auf einem Weltbild, das der Religion entgegengesetzt ist. Im mag. Weltbild sind Menschen, Götter und Dämonen durch Sympathien und Antipathien miteinander und mit dem Kosmos verbunden, im rel. Weltbild wird alles durch die Götter zu ihrem eigenen Nutzen gestaltet; die Beziehungen zw. Mensch und Kosmos sind Folge bewußter Maßnahmen der Götter. In der rel. Praktik jedoch sind beide Weltbilder integriert und komplementär. Das rel…

Ahoros

(477 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (ἄωρος). “Unzeitig”, als Adj. und Subst. gebraucht, bekannt aus den magischen Papyri als Bezeichnung einer Seele, die vor ihrer Zeit (ἄωρος) gestorben ist. A. taucht in dieser Verwendung auch in lit. Texten auf (Aischyl. Eum. 956; Eur. Or. 1030); A. oder Syn. (πρόμοιρος, ἀωρόμορος) finden sich auch auf Grabinschr. aller Perioden [1. 14; 2]. Im Allg. ist mit A. der Tod vor Pubertät, Heirat oder Geburt gemeint ([1. 47-83]; vgl. Od. 11,36-41; Verg. Aen. 6,426-29; Plat. rep. 615c; PG…

Mormo

(155 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (Μορμώ). Ein weiblicher Geist, der vornehmlich als Kinderschreck fungierte (Theokr. 15,40 mit schol.; Plat. Phaid. 77e; Strab. 1,2,8; schol. Aristeides p. 41 Dindorf = 1,5), in dieser Rolle oft mit Gello, Lamia [1] und strix (Nachtvogel, der Kindern das Blut aussaugte) verwechselt. Ihr anderer Name, Mormolýkē oder Mormolykía, legt nahe, daß sie als Wolf vorgestellt wurde, obwohl Theokr. 15,40 (mit schol. z.St.) sie mit einem Pferd assoziiert und Erinna 26f. impliziert, daß sie ihre Gestalt wechseln konnte. Nach dem Mythos ist M. eine Frau aus Korinth, die…

Hekate

(982 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (Ἑκάτη). Bis in die Neuzeit ist die Göttin H. als Gespensterherrin, als dämonische Mittlerin par excellence zwischen Unten und Oben bekannt. In dieser Funktion ist sie eng mit der Magie verbunden, in der die “Benutzung” von Totengeistern eine wichtige Rolle spielt (Eur. Med. 397; Hor. sat. 1,8,33). H. stammt wohl aus Karien und kam etwa in archa. Zeit nach Griechenland, von wo aus sich ihre Verehrung in der ganzen griech.-röm. Welt ausbreitete. Ihr Kult in Karien (vor allem Lagin…

Nekydaimon

(322 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[English version] (Νεκυδαίμων). N. wird in den Zauberpapyri und defixiones als t.t. zur Bezeichnung des Geistes ( daímōn; Dämonen) eines Verstorbenen (griech. nékys) verwendet, der den Lebenden Dienste erweist. Vor allem den Geistern von Menschen, die keine rituelle Bestattung erhalten hatten ( átaphoi), die gewaltsam ( biaiothánatoi) oder vorzeitig ( áhōros ) gestorben waren, drohte das Schicksal, zum Dienst als n. gezwungen zu werden (PGM V 304-369; [1. 46-63, 71-81, 100-123; 3. 273]). Das Wort n. findet sich außerhalb von Papyri und defixiones nicht, doch spielen rituell…

Lamia

(786 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Kramolisch, Herwig (Eppelheim) | Wirbelauer, Eckhard (Freiburg)
[English version] [1] Weibl. Geist (Λάμια). Ein weiblicher Geist, der auf den Angriff auf Kinder spezialisiert ist (Duris, FGrH 76 F 17; Diod. 20,41,3-5; Strab. 1,2,8; [1. Kap. 5]). In dieser Funktion ist L. oft mit Gello, Mormo und der Strix verwechselt worden. In späteren Quellen verführt und vernichtet L. auch attraktive Männer (Philostr. Ap. 4,25; vgl. Apul. met. 1,17). Ihr Name ist etym. verwandt mit laimós (“Schlund”), was ihren alles verschlingenden Hunger zum Ausdruck bringt (vgl. Hor. ars 340; Hom. Od. 10,81-117 zu Lamos, dem König der kannibalischen Laistrygonen; l. ist auc…

Nekydaimon

(367 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[German version] (Νεκυδαίμων; Nekydaímōn). Nekydaímōn is used in magic papyri and defixiones as a technical term to describe the spirit ( daímōn; Demons) of a dead person (Greek  nékys) providing services to the living. It was primarily the spirits of people who had not received a ritual burial ( átaphoi), or who had died violently ( biaiothánatoi) or prematurely ( áhōros ) that were threatened with the fate of being forced into service as a n ekydaímōn.  (PGM V 304-369; [1. 46-63, 71-81, 100-123; 3. 273]). The word nekydaímon is not found other than in papyri and defixiones, but they are…

Ahoros

(502 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[German version] (ἄωρος; áōros). ‘Untimely’, used as adjective and noun, known in the magical papyri as a designation of a soul that died before its time (ἄωρος). Ahoros in this usage also appears in literary texts (Aesch. Eum. 956; Eur. Or. 1030); ahoros or synonyms (πρόμοιρος, ἀωρόμορος) are also found in grave inscriptions of all periods [1. 14; 2]. In general ahoros relates to death before puberty, marriage or childbirth ([1. 47-83]; cf. Od. 11,36-41; Verg. Aen. 6,426-29; Pl. Resp. 615c; PGM IV 2732-5). Living people could command the ahoros to carry out various tasks, includi…

Oracula Chaldaica

(463 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[German version] The term Oracula Chaldaica describes those Greek poems in dactylic hexameters which were allegedly uttered by Hecate and possibly also other deities, either directly to a man known by the name of Julian [4] the Chaldean, who had invoked them, or via a divinely possessed medium acting for Julian. The poems were written in archaizing style which imitated both Homer and other older oracles. Although they date from the late 2nd or early 3rd cent. AD, the name Oracula Chaldaica was not…

Demons

(2,953 words)

Author(s): Maul, Stefan (Heidelberg) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Niehr, Herbert (Tübingen) | Macuch, Maria (Berlin) | Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[German version] I. Mesopotamia Mesopotamia did not develop a generic term for demons. A large number of immortal beings was known that each had their own name and acted as servants of the gods and as enemies or helpers of humans. They did not have cults of their own. Since demons were only able to exercise their limited powers, which manifested themselves in physical and psychological illnesses, with the approval of the gods, they were part of the existing world order. Thus, in the Babylonian tale …

Magic, Magi

(7,505 words)

Author(s): Wiggermann, Frans (Amsterdam) | Wandrey, Irina (Berlin) | Graf, Fritz (Columbus, OH) | Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Thür, Gerhard (Graz) | Et al.
I. Ancient Orient [German version] A. General The magic of the ancient Orient and of Egypt is based on a view of the world that runs counter to that of religion. In the world-view of magic, men, gods and demons are tied to each other and to the cosmos by sympathies and antipathies, whereas in the religious world view everything is created by the gods for their own purposes; the relations between men and the cosmos are the result of deliberate actions of the gods. In the practice of religion, however, b…

Iynx

(278 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton) | Haase, Mareile (Toronto)
(ἴυγξ; íynx). [German version] [1] Demon related to the genesis of the world Iynx (‘sounding’, cf. ἰύζω/ iýzō) refers to 1. a bird, 2. a humming wheel used in magical rites, and 3. a demon in  theurgy who is associated with the origin of the world and mediates between humans and gods. In myth the bird is transformed from a seductive nymph, the daughter of Echo or Peitho and perhaps  Pan (Callim. Fr. 685; Phot. and Suda, s.v. I.), or from a woman who competed with the Muses in singing (Nicander in Antoninus Liberalis 9). The wheel and the bird were important in the Greek love-spell in myth…

Erinys

(713 words)

Author(s): Johnston, Sarah Iles (Princeton)
[German version] (Ἐρινύς; Erinýs). Etymology uncertain (Chantraine 2,371, cf. [1; 2. 83-4]). E. is already mentioned in  Linear B (KN 200 = Fp 1, 208 = V 52, cf. Fs 390; [1]) in connection with other deities such as Zeus, Athene, Paeon and Poseidon. Later, the name appears both in the singular as well as in the plural (‘Erinyes’). Mostly, the Erinyes are daughters of Night (Aesch. Eum. 69; 322 et passim) or they originate from drops of blood shed during Uranus' castration (Hes. Theog. 185), which indicates their connection with crime within a family, in particul…
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