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Celsus, A. Cornelius

(57 words)

Author(s): G. Pflug
röm. Enzyklopädist. C. verfaßte in der ersten Hälfte des 1. Jh.s n. Chr. eine Enzyklopädie u. d. T. «Artes», von der sich nur der medizinische Teil erhalten hat. G. Pflug Bibliography Ed.: Corpus medicorum latinorum. Bd. 1. Berlin 1915 Baader, G.: Überlieferungsprobleme des A. C. C. In: Forschungen und Fortschritte 34. 1960, S. 215-218.

Sammelauftrag

(177 words)

Author(s): G. Pflug
einer Bibliothek. Der S. legt für eine Bibl. diejenigen Gebiete fest, aus denen sie für ihren Bestandsaufbau ihre Auswahl trifft. Gewöhnlich ist er durch die Aufgabenstellung der Bibl. explizit vorgegeben, etwa durch die Institution, in welche die Bibl. eingegliedert ist (z. B. Univ., Institut, Unternehmen), aber auch durch die spezielle Aufgabenstellung z. B. als LB im Rahmen des Pflichtexemplarrechts (Pflichtex.) oder als Musikoder Blindenbibliothek. Doch kann auch bes. für Spezialslg. oder in…

Tochteralphabete

(44 words)

Author(s): G. Pflug
werden Alphabete genannt, die mit gewissen sprachbedingten Abwandlungen von einem Basisalphabet abstammen. So sind z. B. das Dt. (mit seinen Sonderbuchstaben der Umlaute und des ß) oder das Franz. (mit seinen Akzenten und dem ç) T. der lat. Schrift. Schwesternalphabet G. Pflug

Allegorese

(229 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine sinnbildhafte Erklärung eines vorgegebenen Textes im Unterschied zur Allegorie, die eine sinnbildliche Gestaltung eines Textes durch seinen Autor bezeichnet. Die A. ist in der Spätantike und im MA die vorherrschende Methode der Texterklärung gewesen. Schon früh wurden Homer und Hesiod allegorisch gedeutet, sicherlich seit dem späten 6. Jh. (Theagenes v. Rhegion). Unter dem Einfluß des Neuplatonismus wurden auch lat. Dichter (Vergil) allegorisch erklärt (Fulgentius, Konstantin d. Gr.). D…

Tierliteratur

(2,087 words)

Author(s): G. Pflug
Die T. gliedert sich in vier Komplexe: 1. Symbolisch-religiöse Darstellungen. 2. Wiss. Abhandlungen, 3. Sachbezogene Lit. (Tierhaltung, Jagd, Nutzen), 4. Lit. Behandlung, wenn auch diese Gruppen, wie etwa der Physiologus zeigt, nicht immer exakt zu trennen sind. 1. Symbolische Darstellung. Diese Darstellung ist die älteste Form der Tierliteratur. Sie läßt sich bis ins 3. Jahrtausend zurückverfolgen. Ein typisches Beispiel liefert das 1. Kap. der Genesis mit dem Gespräch zwischen Eva und der Schlange. Auch bei Homer begegnen symbolisch…

Kontamination

(69 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. contaminatio Befleckung, Verderbnis) bezeichnet 1. in der Lit. die Vereinigung verschiedener Werke zu einem neuen Werk oder die Einfügung von Teilen eines alten Werkes in ein neues. Älteste Beispiele liefern die Komödien von Plautus und Terenz, die Teile griech. Komödien enthalten, 2. in der Textkritik das Zusammentragen eines Textes aus verschiedenen Überlieferungen, wobei die Abweichungen der einzelnen Quellen in einem sogenannten Apparat festgehalten werden. G. Pflug

Lochkartenverfahren

(702 words)

Author(s): G. Pflug
1. In der Dokumentation werden L. seit Beginn des 20. Jh.s eingesetzt. Vor allem fanden Handlochkarten Verwendung, Maschinenlochkarten nur gelegentlich große Fachinformationszentren, z. B. der chemischen Industrie, und großen Instituten wie dem Gmelin–Institut, Frankfurt a.M. Dagegen hat das Dokumentationswesen die Entwicklung von Handlochkarten von Kerblochkarten stammt aus dem Jahr 1896. Ihre praktische Verwendung läßt sich jedoch erst seit 1905 nachweisen. Die Sichtlochkarte wurde seit etwa 1…

Sprachlabor

(165 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine zuerst in den Univ., später auch in den Schulen eingerichtete Institution, durch die mittels computergestützten Lernens (computer assisted language learning CALL) unter Einsatz auditiver und audiovisueller Mittel der Erwerb von Fremdsprachen beschleunigt und verbessert werden soll. Es gibt verschiedene Typen von S.s. Der einfachste ist das Hörlabor, das aus Hör-Sprechzellen besteht, die eine gemeinsame Verbindung zu einem Lehrer besitzen. Dieser steuert die abzuhörenden Tonbänder. Im Hör-Sprech-Aufnahme-Labor können Schüler…

Maschinenkopie

(47 words)

Author(s): G. Pflug
Mit M. wird eine Kopie bezeichnet, die beim Erstellen eines Textes auf einer Schreibmaschine durch Einfügen eines zusätzlichen Blattes und eines Blattes Kohlepapier entsteht. Sie wird auch «Durchschlag» gen. und dient in Büros als Nachweis (in der Behördensprache: Retent Zurückbehaltenes) für die Registratur. G. Pflug

Fachausschuß der Deutschen UNESCO-Kommission für Dokumentation, Bibliothekswesen, Archive, Urheberrecht und Statistik (DBAUS)

(69 words)

Author(s): G. Pflug
Der F. istinnerhalb der Deutschen UNESCO-Kommission zuständig für das Hauptprogramm VII der UNESCO, das vor allem das General Information Program umfaßt. Ihm sind auch die Fragen des Urheberrechts und der Kulturstatistik zugeordnet. Seine Aufgabe ist entsprechend der Zielsetzung der Deutschen UNESCO-Kommission die Beratung des dt. Standpunkts und Beitrags zu den entsprechenden Aktivitäten der UNESCO. G. Pflug

Hallesches Schema

(115 words)

Author(s): G. Pflug
ist das von Otto Hartwig und den Mitarbeitern der UB Halle zwischen 1879 und 1884 entwickelte Schema für den Realkat. der UB Halle. Es geht ausdrücklich vom Bestand dieser Bibl, aus und will kein Normschema sein, das unverändert auf andere Bibl.en übertragen werden kann. Dadurch sind die einzelnen Fachgebiete sehr unterschiedlich entwickelt (z. B. Recht 108 S., Mathematik 1 S.). Durch seine Veröff. hat es jedoch für die dt. Bibl.en in der ersten Hälfte des 20. Jh.s eine normative Bedeutung erlan…

Denkschrift

(209 words)

Author(s): G. Pflug
Bezeichnung verschiedener Schriftengattungen als Übersetzung des lat. Promemoria oder des franz. Mémoire, seit dem letzten Drittel des 18. Jh.s verwendet als Erinnerung oder Nachruf auf Persönlichkeiten (z. B. J. G. Bernhardi: D. eines nun verewigten Jünglings E. G. Hartmanns. Leipzig 1779; C. Regelsperger:D. der Ehre Marien Theresiens. Wien 1780; J. M. v. Birkenstock: D. auf den König Friedrich II. v. Preußen. Wien 1788); später auch zum Andenken an herausragende Ereignisse oder Jubiläen (z.B. …

Gemeinschaftswerk Evangelisc her Publizistik (GEP)

(110 words)

Author(s): G. Pflug
Das GEP wurde 1973 von der Evangelischen Kirche Deutschlands, den evangelischen Landeskirchen und einigen kirchlichen Einrichtungen gegründet. Es gliedert sich in sechs Fachbereiche. Einer von ihnen, der evangelische Pressedienst (EPD), ist die größte evangelische Presseagentur. Die Medienakademie hat die Aus-und Weiterbildung von Journalisten und ihre Einführung in die aktuellen Probleme der evangelischen Kirche zur Aufgabe. Der Fachbereich Buch und Zss. soll die kirchliche Arbeit auf diesen Ge…

Verona

(717 words)

Author(s): G. Pflug †
Hauptstadt der ital. Provinz Verona, 260 Tsd. Einwohner, mit seinen röm. Bauten – u. a. einer Arena aus dem 1. Jahrhundert –, seinen zahlreichen Kirchen aus dem 11.–16. Jh. und seinen Palästen aus gleicher Zeit wurde der Ort zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Die Wirtschaft wird neben Maschinenbau und Textilindustrie auch vom Druck- und Verlagswesen bestimmt. Verona ist Bischofssitz. Seit 1768 gibt es die Accademia di agricultura, Science e lettere, seit 1868 die Società letteraria di Verona, seit 1960 die Università degli Studie di Verona. 1. Buchdruck und Verlagswesen. Der erste…

Verschlüsselung von Texten

(76 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine Technik, Texte oder Mitteilungen vor fremden Lesern zu schützen, z. B. durch das Ersetzen der Buchstaben durch andere (etwa z statt a, y statt b) oder durch Ziffern sowie durch einen eigenen, nur einem bestimmten Kreis bekannten Zeichensatz. Sie reicht bis in die Antike zurück. KrytogrammKryptographieGeheimschrift G. Pflug † Bibliography Smith, L. D.: Cryptography. New York 1955 Philipp, L.: Die Geheimschrift. 3. Aufl. München 1965 Singh, S.: Geheime Botschaften. München 2000.

British Council

(200 words)

Author(s): G. Pflug
1934 von Großbritannien mit dem Ziel gegründet, im Ausland Kenntnisse der engl. Sprache und Kultur zu vermitteln und die kulturellen Beziehungen mit anderen Ländern zu vertiefen. Das B. C. lädt Ausländer zu Studienaufenthalten nach Großbritannien ein und unterhält in zahlreichen Ländern Institute, denen auch eine Bibl. angegliedert ist. Entsprechend den Bedürfnissen der einzelnen Institute sind die Bibl.en im Umfang unterschiedlich. Sie reichen von kleinen Sammlungen allgemeiner Informationswerk…

Chiffre

(177 words)

Author(s): G. Pflug
Der Begriff ist von Sifr (arab. = leer) abgeleitet und diente seit dem 13. Jh. für die Bezeichnung der Null. Als diese Zahl am Beginn des 15. Jh.s einen neuen Namen erhielt, der sich vom Italienischen nulla herleitet, wurde mit Ziffer jede Zahl bezeichnet. Seit dem 18. Jh. übernahm man in Deutschland die Bezeichnung C. aus dem Französischen für die Benennung von Geheimzeichen. Heute bezeichnet C. eine Geheimschrift, die einzelne Buchstaben oder ganze Wörter durch andere Buchstaben oder Wörter nach einer festgesetzten Regel (Code) ersetzt, um so den Text für…

Bibliotheksorganisation

(631 words)

Author(s): G. Pflug
Mit dem Entstehen einer arbeitsteiligen B. in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s entstand eine Organisationsform, welche die Bibl.en entsprechend den Arbeitsabläufen in Erwerbung, Katalogisierung und Benutzung gliederte, denen eine allg. Verwaltung und technische Dienste (Buchbinderei, Photostelle) zugeordnet wurden, meist als Teil einer dieser drei Abteilungen. Die Eingliederung der Fachreferenten für die Literaturauswahl in der Sacherschließung blieb jedoch häufig ungeklärt, so daß eindeutige Kompetenzen nicht in allen Bereichen entstanden. Dieses traditionelle Or…

Verlust von Büchern, Schriften, Texten

(531 words)

Author(s): G. Pflug †
Der Verlust von Büchern hat verschiedene Aspekte. Zum einen gehen ganze Texte verloren. Vor allem in der Zeit vor dem Buchdruck, als die Mehrzahl der schriftlichen Überlieferungen singulär war, gingen Werke verloren oder blieben nur in reduzierter Form erhalten. Charakteristisches Beispiel sind die mesopotamischen Mythentexte aus dem 2. Jahrtausend. Von den neun heute noch dem Titel nach bekannten Texten ist nur das Gilgamesch-Epos in größeren Teilen erhalten. Selbst von der klassischen griech.-…

Kugelschreiber

(95 words)

Author(s): G. Pflug
Der K. ist ein Schreibgerät, bei dem eine kleine rollende Kugel an der Schreibspitze eine Farbpaste auf den Beschreibstoff überträgt. Die Farbmasse besteht dabei aus Fettfarbstoffen mit einem Farbanteil von 10 bis 20%. Nach vergeblichen Versuchen zu Beginn des 20. Jh.s gelang es D. Biro 1942, ein argentinisches Patent für die Konstruktion eines K.s zu erhalten. 1948 ging der K. in den USA in die Produktion. Er ist heute (1991) das weltweit meistbenutzte Schreibgerät. G. Pflug Bibliography Schlottmann, K.: K. In: Lueger, O.: Lexikon der Technik. 4. Aufl. Bd. 13. Stuttgart 1968…
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