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Your search for 'dc_creator:( "F. A. Schmidt-Künsemüller" ) OR dc_contributor:( "F. A. Schmidt-Künsemüller" )' returned 145 results. Modify search

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Dudgeon, Matthew Simpson

(96 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
* 18. 6. 1871 in Madison, † 26. 7. 1949 in Milwaukee, Direktor der Milwaukee Public Library, von dem starke Impulse für das öffentliche Bibliothekswesen in den USA ausgingen. Während des Ersten Weltkrieges setzte sich D. bes. für die Bücherversorgung der amer. Truppen in Europa und Amerika ein. In der American Library Association war er in führenden Positionen tätig. F. A. Schmidt-Künsemüller Bibliography Still, B.: Milwaukee: The History of a City. Madison 1948 Young, A. P.: The American Library Association and World War I. Univ. of Illinois Phil. Diss. 1976; Dalb S. 145–146.

Klassischer Grolier-Meister

(227 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
von der Forschung so benannter Buchbinder in Paris, der ab 1542 fast ausschließlich 229 flir den großen Bibliophilen der Zeit, Jean Grolier, gearbeitet hat. Mit ihm begann die Zeit, in der Grolier selbst maßgeblichen Einfluß auf die franz. Einbandkunst durch gezielte Aufträge und Anweisungen für die Einbandgestaltung genommen hat. Die frühesten Einbände des Meisters waren noch für die dt. Studenten Ebeleben und Pflug gearbeitet. Einige tragen reichen mauresken Schmuck, jenes von Italien übernommene künstlerische Dekor, das er von dem franz. Bu…

Leighton

(135 words)

Author(s): F. A. Schmidt–Künsemüller
engl. Buchbinderfamilie im 18. und 19. Jh., Stammvater war Archibald L., der in Clerkenwell eine Buchbinderwerkstatt um die Mitte des 18.Jh.s betrieb. Sein Sohn, George L., übernahm sie 1764. Dessen Sohn, John L., etablierte sich 1820 in London. Sein Geschäft bestand noch 1887. Sein Sohn, Archibald L. II, übernahm mit seiner Mutter die väterliche Firma unter der Bezeichnung «Leighton & Son». Er starb 1841 mit 57 Jahren. A. L. II war es, der zum ersten Mal Leinen als Einbandstoff in das Gewerbe einführte und damit die Tradition des heute meistverwendeten Einbandmaterials begründete. F. …

Einbandfalschungen

(197 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Fälscherkunst hat seit jeher das Sammeln von Kunstwerken begleitet. Das gilt auch für die Bucheinbände. Schon das «Betrugs-Lexicon» von G. P. Hönn (1761) zählte eine Reihe von Fälschungsmöglichkeiten für Einbände auf. Damals begannen sich die Bibliophilen zunehmend auch für Einbände zu interessieren. Die eigentliche Blütezeit der E. ist jedoch das 19. Jh., als es Mode wurde, «Einbände der Zeit» zu sammeln. Pfiffige Händler erkannten schnell die Möglichkeiten, durch gefälschte Einbände die kaufbe…

Einbandgeschichte

(872 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Sie beginnt mit der Ablösung der Buchrolle durch die rechteckige Form des Codex im ausgehenden 2. Jh. n. Chr., als die Papyrus- oder Pergamentblätter gefaltet in eine feste Decke gefugt wurden. Die neue Buchform hatte die antiken Diptychen (Diptychon) zum Vorbild, jene zwei (oder auch mehrfachen) Holztafeln der röm. Kaiserzeit, auf deren wachsenen Innenflächen Aufzeichnungen mit dem Griffel festgehalten wurden. Sie wurden später durch Elfenbeintafeln (Konsulardiptychen) abgelöst und haben sich als Einbanddekken bis ins 12. Jh. gehalten. Codices mit Pergamentlagen und fes…

Einband

(86 words)

Author(s): F, A. Schmidt-Künsemüller
Der Begriff E. impliziert den gesamten Arbeitsgang der Buchherstellung vom Ordnen und Zusammenfügen der geschriebenen oder gedruckten Lagen bzw. Bogen über Heften, Beschneiden, Ansetzen und Beziehen bis zur künstlerischen Verzierung der Buchdeckel. Der E. ist daher nicht nur die äußere Hülle, das «Kleid» des Buches, sondern ein ebenso wichtiger funktioneller Bestandteil der Buchgestaltung wie Type, Druck und Illustration, also ein ästhetisch-technischer Komplex, dessen Komponenten gleichermaßen …

Forschungsbericht

(95 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
(Fortschrittsbericht, Literaturbe-richt), eine Art räsonnierender Bibliographie, welche die Neuerscheinungen zu einem bestimmten Thema aus einem begrenzten Zeitraum in kritischem Textzusammenhang aufzählt und analysiert. Der F. - er erscheint i.d.R. in einer relevanten Zs. - ist im wiss. Schrifttum ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Einsicht in die Entwicklung der Forschung und vermittelt sehr viel mehr detaillierte Erkenntnisse zu einem bestimmten wiss. Problem, als es jede Bibliographie vermö…

Bühler, Curt Ferdinand

(112 words)

Author(s): F. A. Schmidt–Künsemüller
* 11. 7. 1905 , 2 . 8. 1985 in New York, bedeutender amer. Inkunabelforscher. B.studierte am Yale College und erhielt sein Doktorat am Trinity College, Dublin. Seit 1934 war er als Spezialist für Hss. und alte Drucke an der Pierpont Morgan Library tätig. 1974 — 1982 war er Chairman of the American Council of Learned Societies. B. hat zahlreiche Aufsätze zu Fragen der Inkunabelkunde, Textkritik und Wasserzeichenforschung verfaßt (die wichtigsten gesammelt in Early Books and Manuscripts. 40 Years …

Archiv für Buchgewerbe

(95 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
erschien von 1864 bis 1899 u.d.T.: Archiv für Buchdruckerkunst und verwandte Geschäftszweige in Leipzig bei Waldow, von 1899 bis 1919 u.d.T.: Archiv für Buchgewerbe im Verlag des Leipziger Buchgewerbevereins und enthielt zugleich die Mitteilungen der kgl. Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe. 1920–1921 erschien die Zs. u.d.T.: Archiv für Buchgewerbe und Graphik, von 1922 bis 1943 als Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik. Sie wurde zuletzt von der Historischen Kommission des Börs…

Husung, Max Josef

(220 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
* 16. 11. 1882 in Zerbst, † 17· 9· 1944 in Helmstedt (?), dt. Bibliothekar und Buchforscher. H. studierte klassische Philologie in Greifswald, schlug 1912 die bibliothekarische Laufbahn ein und kam 1919 an die Preußische SB in Berlin. Hier wurde er Leiter der Geschäftsstelle des Gesamtkatalogs der Wiegendrucke (GW), eine Stellung, die ihn eng an die Buchgesch. des MA heranfuhrte. H. war eine ausgesprochene Gelehrtennatur, die Zahl seiner wiss. Veröffentlichungen ist Legion. Auf einem Gebiet hat …

Diehl, Edith

(100 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
* 21. 5. 1876 in Brewster, New York,†12. 5. 1953 ebd., amer. Buchbinderin und Einbandforscherin. Sie erlernte ihr Handwerk in New York, war zeitweilig auch in Deutschland (Jena) tätig. Als Lehrerin für Einbandgestaltung arbeitete sie auch in Frankreich und Belgien. Bedeutender als ihre Einbände sind ihre theoretischen Studien. Ihr wichtigstes Werk ist «Bookbinding. Its Background and Technique», Vol. 1. 2. New York 1946 (ND New York 1980), eine minuziöse Darstellung der technischen Prozesse der Handbuchbinderei, die bes. in den USA nachhaltig gewirkt hat. F. A. Schmidt-Künsemü…

Hornband

(189 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
heute kaum noch gebräuchliche Bezeichnung für eine Sonderart des Pergamenteinbandes, die im 16. bis 18. Jh. in Deutschland und in den Niederlanden verbreitet war. Es handelt sich um Einbände, bei denen die Deckel nicht mit Leder, sondern mit Kalbs- oder Schweinspergament im Naßverfahren überzogen waren. Sie waren ohne jede Verzierung, nur der Titel des Buches war i. d. R. kalligraphisch auf dem Rücken aufgetragen. Von den sonst üblichen Pergamentbänden unterschieden sie sich durch das Fehlen dur…

Curzon, Robert

(150 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
*16. 3. 1810 in London, † 2. 8. 1873 in Parham, engl. Bibliophile und Hss.-Forscher, gilt als die vielleicht attraktivste Gestalt in der Geschichte des Büchersammelns in England. C. erhielt seine Erziehung und Ausbildung in Charterhouse und Christ Church in Oxford. 1833 reiste er nach Ägypten und Palästina, um alte Bibl.en zu erforschen, wobei er viele Hss. rettete. 1837 Reise zum Berg Athos über den er einen Bericht veröffentlichte («Visit to the Monasteries in the Levant» [1849], in mehreren A…

Jansenisteneinbände

(130 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
(rehures jansénistes), eine relativ kurzlebige Mode des franz. Bucheinbandes zur Zeit Ludwigs XIV. Unter dem Einfluß der Ideen von Port-Royal sind die Einbände für den sonst so prunkhebenden König und seine Hofleute in auffallend strenger Schlichtheit gehalten. Ihre Deckel sind entweder ganz unverziert oder nur von einfachen Goldlinien eingerahmt, mit einem Wappen im Mittelfeld. Allerdings haben die Bände oft sehr farbige Dublüren. Um so mehr Sorgfalt ist bei diesen Einbänden auf die technische …

Bennet, James Gordon

(90 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
(1795–1872), bekannt als Vater des modernen Journalismus in den USA. 1835 wurde seine bekannt Zeitung«New York Herald» gegr., die sich zu einem großen wirtschaftlichen Erfolg entwickelte. Er beruhte darauf, daß diese Tagesztg. als erste in den USA zu den allgemeinen und politischen auch viele gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Nachrichten brachte, auf welche die Leser mit steigendem Interesse reagierten. Dabei bezog die Ztg. die Meinungen des Publikums in ihre Berichterstattung ein. F. A. Schmidt-Künsemüller Bibliography Fermer, D.: James Gord…

Boeckler, Albert

(129 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Kunsemüller
* 23. 1. 1892 in Konstanz, 5. 7. 1957 in Freiburg, dt. Kunsthistoriker und Bibliothekar, vor dem Kriege an der Preußischen SB Berlin, ab 1942 Direktor der Staatlichen Kunstbibl. in Berlin, seit 1947 an der SB München tatig. B. gilt als einer der hervorragenden Kenner und Interpreten der karolingischen und ottonischen Buchmalerei. Seine profunden Kenntnisse auf diesem Felde befåhigten ihn, diffizile Probleme der Urheberschaft und Stilanalyse einzelner bedeutender illuminierter Hss. gültig zu lose…

Aldus-Buchbinder

(60 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Wiener Einbandkünstler des 16. Jh.s, der seinen Namen lediglich dem Umstand verdankt, daß er einige seiner Einbände mit dem Signet des AldusManutius schmückte. Er arbeitete mit stets wechselnden Platten und Rollen im Stil der Renaissance-Ornamentik. Seine Tätigkeit ist von 1529–1562 belegt. F. A. Schmidt-Künsemüller Bibliography Schunke, I.: In: Gut.-Jb. 1960, S. 388–396 Hamanova, P.: In: Gut.-Jb. 1967, S. 272–277.

Éve, Clovis

(132 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
(tätig etwa 1584–1635), Sohn oder Neffe von Nicolas È., wie dieser Hofbuchbinder für Heinrich III. und auch Heinrich IV. È. übernahm den Fanfares-Stil und entwickelte ihn zu höchster Vollkommenheit. Berühmt sind seine Einbände für Margarethe von Valois, die Gattin Heinrichs IV., und vor allem für Maria von Medici, dessen zweite Gemahlin, die beide eifrig Bücher sammelten. Für letztere und den König hat È. auch das beliebte Semis- oder Semé-Muster, Reihen von Lilien oder Doppelmonogrammen, verwendet. Über das persönliche Leben von È. wissen wir fast nichts. F. A. Schmidt-Künsemül…

Horneffer, Caspar

(128 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
dt. Buchbinder des 16. Jh.s, aus Suhl stammend, 1560 in Tübingen, 1562-1585 in Augsburg nachweisbar. H. war ein Freund Jakob Krauses in Dresden und darf aufgrund der engen Verwandtschaft der von ihm benutzten Rollen und Platten als einer der Nachfolger des Dresdener Meisters angesehen werden. Vielleicht hat H. sogar Stempel von Krause übernommen. Auf vielen Einbänden H.s erscheint sein Monogramm C H (ineinander verschlungen). Nirgendwo hat er in seinen Einbänden die Meisterschaft Krauses erreich…

Indestege, Luc

(159 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
* 5. 2. 1901 in Zonhoven (Belg. Limburg), † n. 7. 1974 in Brüssel, bedeutender belg. Buchund Einbandforscher. I. studierte germanische Philologie und Lit. in Löwen und erhielt 1951 eine Gastprofessur für niederl. Literaturgesch. an der Univ. von Padua. 1956 wurde er Lehrer an der Bibliotheksschule in Antwerpen. Hier entfaltete er, unterstützt durch seinen Freund Prosper Verheyden, seine ausgedehnten Studien zur niederl. Buch- und Einbandgesch. Daneben betätigte er sich als Übers, und Hrsg, bishe…
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