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Your search for 'dc_creator:( "C. W. Gerhardt" ) OR dc_contributor:( "C. W. Gerhardt" )' returned 755 results. Modify search

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Balancierpresse

(207 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
auch Anwurf- oder Stempelpresse genannt was Konstruktion und Effekt anschaulicher macht: Auf dem Kopf einer vertikal angebrachten Spindel oder Schraube, wie sie auch in den Tiegeldruckpressen der Buchdrucker verwendet wurde, ist entweder eine horizontale Stange mit einem oder zwei Schwunggewichten an den Enden befestigt oder ein ebenfalls horizontal angebrachtes Rad mit Handgriff. Das untere Ende der Spindel steht auf dem Tiegel. Den Anpreßdruck erzeugt man durch Anwerfen der Schwungstange bzw. …

Illustrationsdruck

(246 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Während mit 111. allein die bildliche Darstellung im Buch gemeint ist, schließt der Begriff I. alles im Buch Gedruckte ein, was nicht zum Textdruck gehört. Diese Unterscheidung war fünfhundert Jahre lang technisch bedingt: von den Holzschnitten in Albrecht Pfisters ersten gedr. ill. Büchern der 1460er Jahre über die Kupfertitel und Kupferseiten der Barockzeit, die Lithographien und Galvanos (von Holzschnitten und -Stichen) des 19. Jh.s bis zu den Klischees für Ein- und Mehrfarbendruck, die man b…

Ätzen

(193 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine bestimmte Behandlung der Oberfläche von Druckformen zur Herstellung der Druckfähigkeit. Man ätzt Druckformmaterial fort, entweder um die nichtdruckenden Teile des Druckbildes zu entfernen (z.B. bei den Hochdruckverfahren), oder um die druk-Kenden Teile zu erzeugen (z. B. bei den Tiefdruckverfahren). In der Drucktechnik wurden Ätzverfahren zuerst von Daniel Hopfer (1470 –1536) eingesetzt, der diese Technik aus seiner Tätigkeit als Waffenschmied kannte. Um 1505 ätzte er ein Porträt in Kup…

Photolithographie

(66 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
verfahren der Reproduktionstechnik bei der Herstellung von Druckformen für Stein–, Zink– und Offsetdruck mittels Fotoreproduktion und manueller Ton– und Farbwertkorrektur. Für beide Verfahrenswege — Gewinnung von Negativen oder Gewinnung von Diapositiven – bestehen jeweils mehrere Techniken. C. W. Gerhardt Bibliography Waldow, A.: 111. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 608—611 Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 251.

Satzfehler

(18 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der in Wahrheit zutreffende, aber unübliche Begriff für Fehler im Textdruck. Druckfehler C. W. Gerhardt

Andruck

(44 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
früher auch Korrekturabzug, Bürstenabzug, Probeabzug, ist ein erster Druck von jeder neuen Druckform zum Zwecke der Kontrolle, sowohl durch den Druckformhersteller als auch durch den Auftraggeber. A.e werden entweder auf Andruckmaschinen bzw. -pressen oder manchmal sogar auf Produktionsmaschinen hergestellt. C. W. Gerhardt

International Association of Research Institutes for Graphic Art Industries (IARIGAI)

(60 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist die Dachorganisation aller Forschungseinrichtungen der Welt für die Druckindustrie mit wechselndem Sitz der Geschäftsführung (seit 1988 in St. Gallen, Schweiz). Sie wurde auf dt. Initiative 1968 gegründet und veranstaltet u. a. Management- und Research-Konferenzen. Dt. Mitglied ist die Deutsche Forschungs-Gesellschaft für Druck- und Re-Produktionstechnik (FOGRA). C. W. Gerhardt

Kurbel

(27 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Wichtiger Teil der (Hand)– Druckpressen. Die K. diente zus. mit Welle und Bändern dazu, den Karren mit der Druckform einhändig zu bewegen. C. W. Gerhardt

Auf-Lager-Bringen

(18 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Damit bezeichneten die deutschen Buchdrucker das Aufbewahren von Stehsatz für eine spätere Auflage. C. W. Gerhardt

Tiefdruckfarben

(74 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
sind im Gegensatz zu Buch- und Offsetdruckfarben sehr niedrigviskos – also vergleichsweise dünnflüssig. Folglich bestehen sie aus einem hohen Anteil an Lösungsmitteln, vorwiegend Toluol, aber auch Propanolen, sogar Wasser. Die hochflüchtigen Lösemittel bewirken einerseits die Trocknung nach dem Druck, andererseits kann ein hoher Anteil aus den abgesaugten Dämpfen wiedergewonnen werden. Die Farbanteile sind sowohl organische als auch anorganische Pigmente. C. W. Gerhardt Bibliography Walenski, W.: Wörterbuch Druck + Papier. Frankfurt 1994, S. 315–316.

Zwei-Touren-Maschine

(89 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die Zylinderflachform-Buchdruckmaschinen («Schnellpressen») wiesen unterschiedliche Bewegungsmechanismen sowohl des Karrens als auch des Zylinders auf. Bei Ein- und Zweitouren-Maschinen befi ndet sich der Zylinder (im Gegensatz zur Stoppzylinder-Maschine) in kontinuierlicher Drehbewe- gung. Während der Hinfahrt des Karrens wird gedruckt, während der Rückfahrt nicht. In der Z. wird deshalb bei der Rückfahrt der Zylinder mechanisch angehoben, damit er nicht die Form berühren kann. Zwei-Touren-Maschine von MAN um 1960. C. W. Gerhardt Bibliography Gerhardt, C. W.: Gesch. …

Pressen

(124 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Durch das P werden Text oder Bild oder beides in den Bedruckstoff, der sich zwischen einer seitenverkehrt und erhaben gearbeiteten Prägeplatte (Matrize) und einer als Gegendruckform ausgearbeiteten Patrize befindet, konturenscharf eingetieft. Dabei entstehen rückseitig Erhebungen. Beim Prägen sind Patrize und Matrize umgekehrt gearbeitet. P. ist sowohl farblos möglich (Blindpressung) als auch mit gleichzeitiger Farbgebung. 2. In der älteren Lit wird nicht genau zwischen Prägen und P. unterschieden. So wird häufig auch eine Prägung als Pressung bezeich…

Einstaubverfahren

(40 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Das E. ist ein spezielles Kopierverfahren. Die Kopien entstehen dadurch, daß die Kopierschicht klebrig ist, ihre Klebrigkeit aber bei der Belichtung verliert. Dadurch haftet der anschließend aufgetragene «Staub» (= Farbpulver) nur an den unbelichteten Stellen. C. W. Gerhardt

Laser

(57 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der engl. Begriff für einen Lichtverstärker, einer aus dem Molekularverstärker entwickelten Lichtquelle. L (Light), a (amplification), by s (stimulated) e (emission) of r (radiation). Der Laserstrahl ist von gleicher Länge, Schwingung und Phase. In der Drucktechnik wird er zur Aufzeichnung von Text und Bild sowie zur Aufnahme von Hologrammen eingesetzt. Laserdrucker C. W. Gerhardt

Fotoxylografie

(47 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Als F. bezeichnete man früher Holzschnitte oder -Stiche, wenn das Motiv nicht aufgezeichnet, sondern mittels eines Fotonegativs auf die mit belichtungsempfindlichem weißen Deckgrund überzogene Holzplatte übertragen wurde. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, 111., Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle, Saale 1923.

Solnhofer Schieferplatten

(69 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
kohlensaurer Kalkschiefer, aus dem oberen Malm im Süden der Fränkischen Alb bei Kehlheim, war das am besten geeignete Druckformmaterial für den Steindruck. Schon der Erfinder A. Senefelder experimentierte mit anderen Steinen (ebenso wie dies andere Steindrucker bis ins 20. Jh. hinein versuchten), jedoch ohne Erfolg. Fortschritte wurden später durch Verwendung von Metall, vor allem Zink, erzielt, was ebenfalls Senefelder bereits erprobt hatte. Lit.Senefelder C. W. Gerhardt

Ferrotypie

(82 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Bei den zahlreichen Versuchen des 19. Jh.s, Blei als Schriftmetall durch andere Materialien zu ersetzen, hat man auch Typen aus Eisen gegossen, als Ferrotypen. 2. Sogenannte Schnellphotographie, wie sie fruher z. B. auf Rummelplatzen vorgefiihrt wurde: hier erzeugt man in der Kamera kein Negativ, sondern ein direktes Positiv. Dazu werden anstelle von Glas- oder Filmnegativen schwarzlackierte Eisenbleche mit speziel-Ier Oberflachenpraparierung benutzt. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Biichern, 111 ., Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle/Saale 1923

Presseur

(11 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
andere Bezeichnung für Gegendruckzylinder in Rotationsdruckmaschinen. C. W. Gerhardt

Foliendruck

(34 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Unter F. versteht man vor allem das Bedrucken von Folien für Verpackungen. 2. F. ist ferner das Drucken mit Prägefolien in Druckerei und Buchbinderei. Andere Bezeichnung: Trocken-Prägedruck. Prägefolie C. W. Gerhardt

Korrekturbogen

(22 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der Andruck eines ganzen Bogens für Werk- oder Zeitschriftendruck nach erfolgtem Umbruch zum Zwecke der Korrektur. C. W. Gerhardt
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