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Schemel
(218 words)

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(θρῆνυς/thrḗnys, ὑποπόδιον/hypopódion, σφέλας/ sphélas, selten χελώνη/chelṓnē; lat. scabellum, scamnum). Der Sch. diente als Fußbank, wenn man auf dem Klismos, Thron oder einer ähnlich hohen Sitzgelegenheit saß (vgl. Hom. Od. 17,409 f.), oder als Tritt, um auf die Kline auf- oder von ihr herunterzusteigen. Es gab drei Sch.-Varianten: rechteckige Sch. mit einfachen, senkrechten Beinen, rechteckige Sch. mit geschwungenen Beinen, die in Tierfüßen (Löwenfüßen), Sphingen u. a. endeten, sowie eine Bank ohne Beine. V. a. …

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Hurschmann, Rolf, “Schemel”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 23 February 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1103450>
First published online: 2006



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