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Oase
(295 words)

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Weite, mit fruchtbaren Flächen durchsetzte Senken in der Libyschen Wüste wurden äg. als wḥt, eigentlich “Kessel”, bezeichnet (kopt. ouah(e), arab. wāḥa, gräzisiert óasis (ὄασις). Eine ptolem. Liste führt für Äg. sieben O. auf, und zwar von Süden nach Norden: Charga, ad-Dāḫila, al-Farāfira, al-Baḥrīya, Ain el-Dalla (?), Wādī n-Naṭrūn, Sīwa (Ammoneion). Für Sīwa ist die äg. Herrschaft erst seit der 26. Dyn. (664-525 v.Chr.) nachgewiesen, für die anderen schon seit der 5./6. Dyn., d.h. ab ca. 2450 v.Chr. Die tief in der Wüste gel…

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Osing, Jürgen (Berlin), “Oase”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 19 July 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e827420>
First published online: 2006



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