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Gnathiavasen
(420 words)

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Moderner arch. t.t., abgeleitet von dem Ort Egnazia (ant. Gnathia) im Osten Apuliens, wo man im mittleren 19. Jh. die ersten Vasen dieser Gattung fand. Bei den G. wird - anders als bei den rf. Vasen - die Dekoration in verschiedenen Deckfarben auf den gefirnißten Vasenkörper aufgetragen. Zusätzlich können durch Ritzungen Strukturen an Personen und Gegenständen angezeigt oder diese sogar durch Ritzung ganz wiedergegeben werden. Die Produktion der G. setzte um 370/360 v.Chr. in Apulien ein, wohl ausgelöst durch die beginnende Polychromierung der rf. apul. Vasen (Ap…

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Hurschmann, Rolf (Hamburg), “Gnathiavasen”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 27 January 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e425530>
First published online: 2006



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