Niobe
(2,636 words)

(Νιόβη, lat. Nioba)

A. Mythos

Die bekannteste Quelle zum N.mythos ist die Darstellung Ovids (Ov. met. 6,146–316). N. ist die Tochter des Tantalos und der Dione oder Euryanassa, Schwester des Pelops und Gattin des thebanischen Königs Amphion. N. versteinert vor Schmerz in einen Felsen, der von einem Wirbelsturm in das Sipylosgebirge getragen wird und von dem unablässig Tränen fließen. Grund ihrer Trauer ist die Tötung ihrer vierzehn Kinder, der Niobiden, durch Apollon und Artemis. Das göttliche Geschwisterpaar rächt…

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Oster, Angela, “Niobe”, in: Der Neue Pauly Supplemente I Online - Band 5: Mythenrezeption: Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart, Herausgegeben von Maria Moog-Grünewald. Serie: Der Neue Pauly – Supplemente, 1. Staffel, herausgegeben von Hubert Cancik, Manfred Landfester und Helmuth Schneider, Band 5. Stuttgart, Germany. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH (2008). Consulted online on 22 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2452-3054_dnpo5_COM_0091>
First published online: 2015



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