Das Palmyrenische Sonderreich (250–272 n. Chr.)
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Eine in die Wüste eingebettete Senke mit fruchtbaren Gebieten wurde in Übertragung einer ägyptischen Bezeichnung von den Griechen óasis genannt; eine solche Oase war auch Palmyra. Sie liegt im Zentrum des sogenannten fruchtbaren Halbmonds (fertile crescent; der Orientalist J. H. Breasted, 1865–1935, prägte den Begriff), womit die von Gebirgsland (Libanos, Antilibanos, Antitauros, Zagros) umgebenen, im Regenfeldbau, also ohne künstliche Bewässerung nutzbaren Steppengebiete im heutigen Jordanien, Israel, …

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“Das Palmyrenische Sonderreich (250–272 n. Chr.)”, in: Der Neue Pauly Supplemente I Online - Band 3: Historischer Atlas der antiken Welt, Herausgegeben von Anne-Maria Wittke,Eckhart Olshausen und Richard Szydlak. Serie: Der Neue Pauly – Supplemente, 1. Staffel, herausgegeben von Hubert Cancik, Manfred Landfester und Helmuth Schneider, Band 3. Stuttgart, Germany. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH (2007). Consulted online on 23 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2452-3054_dnpo3_COM_0106>
First published online: 2015



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