Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Hobbythek

(55 words)

Author(s): H. Emunds
eine der benutzerorientierten «Theken» im Nahbereich einer dreigeteilten ÖB, mit geregelt wechselnden, attraktiv präsentierten Buchbeständen, die zu Hobbys, Heimwerken, Gruppenarbeit, Festgestaltung u. a. m. anregen sollen und in entsprechende Kreise gegliedert smd. Verwandte Zwecke, aber mit anderen Medien erfüllen Lusothek und Phonothek. Vorformen der H. sind auch in kleineren ÖB möghch. H. Emunds

Hobrecker, Karl

(251 words)

Author(s): E. Henze †
* 25. 12. 1876 in Westig bei Iserlohn, † 22. 6. 1949 in Hemer bei Iserlohn, von Haus aus Chemiker. Neben Walter Benjamin, Arthur Rümann und Walter Schatzki einer der ersten bedeutenden Kinderbuchsammler. Seine Slg. umfaßte 1933 ca. 12 Tsd. Bde. Diese schenkte er der Hitlerjugend, um im Gegenzug eine Stehe als Kurator der Reichsjugendbücherei zu erhalten. Die Slg. (ergänzt durch Bestände der Reichsjugendbücherei, der Akademie für Jugendführung, der Zentralbücherei der Reichsjugendführung und sons…

Hobson, Charles William

(193 words)

Author(s): F.J. Mosher
†12 · 3· : 968 in Tanger, engl. Werbeagent und Drucker. H. gründete die Cloister Press in Heaton Mersey nahe Manchester, um zu zeigen, daß maschinelle Methoden in Satz und Druck gute kommerzielle Dmcke ermöglichen. Er beschäftigte Walter Lewis als Manager der Cloister Press und engagierte 1921 Stanley Morison als typographischen Berater. Einige Werke für Verleger und zwei hervorragende Schriftmusterbücher wurden auf dieser Presse gedruckt, die H. 1922 verkaufen mußte, worauf Lewis und Morison si…

Hobson, Geoflfrey Dudley

(168 words)

Author(s): M. M. Foot
* 17. 3. 1882 in Brombo-rough (Cheshire), † 5. 1. 1949 in London, Sohn von Richard Hobson, D. L. und Mary Eleanor, Tochter von John Chadwick, bekannter Einbandforscher. H. erhielt seine Ausbildung in Harrow und dem University College in Oxford. 1909 kaufte er (mit anderen) das Auktionshaus von Sotheby, Wilkinson and Hodge. Seine Interessen galten dem Studium alter Bücher und bes. ihrer Einbände, für deren Gesch. er der beste Kenner in seiner Zeit wurde. H. schrieb viele Aufsätze und Bücher, von …

Hochätzung

(67 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Ve rfahren für die Druckformherstellung. Die nichtdruckenden Teile hegen tiefer als die Oberfläche der Druckform. Das Druckbild steht dadurch hoch. Bei der H. sind die nichtdruckenden Teile durch Ätzen entfernt. Es gibt auch andere Techniken (Klischograph). Die H. wird überwiegend bei Druckformen für den Hochdruck, seltener (und dann bedeutend flacher) bei Stein- und Offsetdruck eingesetzt. Die Tiefätzung wendet man beim Tiefdruck an. C. W. Gerhardt

Hochdruck

(40 words)

Author(s): C.W. Gerhardt
Älteste Gruppe von «Druckverfahren, bei denen die druckenden Stellen der Druckform höher liegen als die nichtdruckenden Stellen» (DIN 16514). Man unterscheidet das Buchdruckverfahren und das Flexodruckverfahren als direkte Druckverfahren vom Letterset als einem indirekten Hochdruckverfahren Druckverfahren. C.W. Gerhardt

Hochdruckätzung

(16 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
eine hochgeätzte Druckplatte für den Hochdruck, vor allem Autotypie, Hochätzung, Strichätzung. C. W. Gerhardt

Hochdruckform

(25 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Druckform für den Hochdruck. Die nichtdruckenden Teile hegen tiefer als die Oberfläche der Dmckform; das Druckbild steht dadurch hoch. Buchdruck C. W. Gerhardt

Hochdruckplatte

(26 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man Druckform für den Hochdruck, die das Äußere einer Platte hat, z. B. Klischees, Holzschnitte, Holzstiche, Stereos, Galvanos, Flexodruckplatten, Heißprägeplatten. C. W. Gerhardt

Hochfeder, Kaspar

(135 words)

Author(s): I. Bezzel
*in Heiligbrunn bei Landshut, † nach 1517, Buchdrucker. H. druckte 1491-1498 in Nürnberg vorwiegend lat. Werke, 1499-1501 in Metz, 1502-1505 in Krakau und 1508-1517 wiederum in Metz, wo er mindestens 36 Drucke, u.a. Trierer Heiligtumsschriften, herausbrachte. I. Bezzel Bibliography Collijn, I.: Der Drucker des Turrecremata in Krakau = C. F. In: ZfB 29. 1912, S. 159-161 Benzing, J.: K. H. zu Metz als Drucker der Trierer Heiligtumsschriften aus den Jahren 1512 bis 1517. In: Trierisches Jb. 1957, S. 30-36 Kolb, A.: Zur Frage von Rabbi Samuelis «Epistola» [K. H., 1498]. In: Gut…

Hochformat

(121 words)

Author(s): H.-O. Keunecke
Bezeichnung für ein Druckwerk, dessen Seiten höher als breit sind. War in früherer Zeit das Verhältnis Höhe zu Breite oft durch die Maßzahlen des Goldenen Schnittes bestimmt, so wird seit Einführung der genormten Papierformate im Jahr 1922 das Höhen-Sei-tenverhältnis meist durch die den DIN-Formaten zugrunde liegende Proportionsformel √2:1 bestimmt. Bei Papierbestellungen ist die Bezeichnung H. nicht mehr üblich. Früher bedeutete sie, daß die längere Seite des Papiers in Laufrichtung liegen sollte. Im Druckgewerbe bedeutet H., daß die Zeilen parallel zur kürzeren S…

Hochglanz

(41 words)

Author(s): G. Brinkhus
kann auf der Papieroberfläche durch Bürsten von normalem Chromopapier mit Spezialstrich erreicht werden oder durch die Behandlung in besonderen Glättmaschinen. Hochglanzpapiere werden vor allem für Werbezwecke und Verpackungen verwendet. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 93.

Hochlicht

(51 words)

Author(s): R. Golpon
(Spitzlicht), Bezeichnung für die hellsten Stellen in Bildvorlagen, Kopiervorlagen oder Drucken. In Rasteraufnahmen (Rasterlithos) und Rasterätzungen sind es Partien, die völlig punktfrei sind. Man erzielt sie z. B. fotografisch bei der Aufrasterung durch entsprechend dosierte Schlußbelichtung. R. Golpon Bibliography Gygax, A. F.: Moderne Chemigraphie in Theorie und Praxis. Frankfurt/Main 1957.

Hochmeister

(100 words)

Author(s): W. Kessler
Buchhandlung in Hermannstadt (Sibiu, Rumänien). Martin H. der Ältere (1740-1789) eröffnete 1778 zu seiner Buchdruckerei die erste Buchhandlung Siebenbürgens (1782 Leihbibl.). Den ersten modernen Buchhandel und Verlag Siebenbürgens setzte Martin H. der Jüngere (1767-1837) fort. Die 1790 eröffnete Filiale in Klausenburg (Cluj) vermachte er 1809 dem dortigen Lyceum. Druckerei und Buchhandlung kaufte 1843 Theodor Steinhaußen. W. Kessler Bibliography Stanescu, H.: Vertriebsformen der Hochmeisterschen Buchhandlung in Hermannstadt im letzten Viertel des 18- Jh…

Hochschulbibliographien

(107 words)

Author(s): W. Grebe
sind Verz., die vornehmlich über die Gesch., Anschrift, Organisation, Statistik u. a. der Hochschulen (bes. der Univ.) informieren und Lit. über sie verzeichnen. Sie sind nicht so zahlreich und bedeutend wie die Hochschulschriftenverz. Wichtige H. sind: Erman, W./Horn, E.: Bibliographie der dt. Univ. T. 1-3. Leipzig/Berlin 1904-1905; Minerva. Jahrb. der Gelehrten Welt. Abt. Univ. und Fachhochschulen. Jg. 35. T. 1-3. 1966-1970; Intern. Universitätshandb. 2. Ausg. T. 1-2. 1976-1977. W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Handb. der Bibliographie. 4. Aufl. Leipzig 1930 (…

Hochschulbibliotheken

(5 words)

Siehe Fachhochschulbibliotheken Universitätsbibliotheken

Hochschulbibliothekssystem

(1,336 words)

Author(s): G. Wiegand
Bibliothekssystem von Univ. und anderen Hochschulen. H.e ordnen die bibliothekarischen Einrichtungen einer Univ. durch (Rechts-)Normen, Organisationsregelungen und Verwaltungspraxis zu einem einheitlichen Gefüge mit dem Zweck einer möglichst effektiven Literaturversorgung von Forschung und Lehre. Die einzelne bibliothekarische Einrichtung wird nicht als autonom verstanden, sondern nur als ein Teil («TeilbibL») mit speziellen Aufgaben. Hochlicht. Lovis Corinth: Selbstbildnis, 1925. Bleistift. Bremen, Kunsthalle. Oben: gewöhnliche Rasterreprodukt…

Hochschulbibliothekszentrum (HBZ)

(154 words)

Author(s): G. Pflug
Das HBZ in Köln ist eine zentrale Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Aufgabe, bibliothekarische Planung und Dienstleistung vor allem auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung für die Hochschulbibl.en in diesem Land zu übernehmen. Es wurde am 1. 3. 1973 aus Anlaß der Errichtung der fünf Gesamthochschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet. Das HBZ betreibt eine zentrale Datenverarbeitungsanlage, die den angeschlossenen Bibl.en (1988 elf Bibl.en) zu on-line-Dienstleistungen…

Hochschule der Künste Berlin

(58 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Institut für Technologie und Planung Druck, Berlin. Studiengang 1: Technisch-wirtschaftliche Betriebsführung, bereitet mathema-tischnaturwiss., wirtschaftswiss. und technisch auf Tätigkeiten in der Produktplanung Druck oder Verpackung sowie für die wirtschaftlichtechnische Verwaltung vor. Studiengang 2 bildet für Planung und Koordination im drucktechnischen Betrieb aus. Abschluß beider Studiengänge nach acht Semestern ist der Diplom-Ingenieur. C. W. Gerhardt

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main (HfG)

(247 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(früher Kunstgewerbeschule) An der HfG existieren die Fachbereiche Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung. Das Studium dauert acht Semester und endet mit der Graduierung zum Diplom-Designer (Dipl.-Des.). Gegründet 1868 als städtische «Kunst-Industrieschule», hatte sie lange Zeit Abteilungen für Bau-Gewerke, Maschinenbau, Kunstgewerbe und Hochbau, bis sie 1970 in der jetzigen Form in die Verantwortung des Landes Hessen überging. Für das Buchwesen von Bedeutung sind allein die Zeiten der Wirksamkeit bedeutender Buch- bzw. Schriftgestalter: Rudol…
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