Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Zeitschriftenbibliographie

(927 words)

Author(s): F. Nestler
ist der herkömmliche Name für die Verzeichnung der Titel von Zeitschriften, Ztg. und Reihen sowie anderer fortlaufender Veröffentlichungen, also von Periodika im weitesten Sinn. Aber auch der Name Zss.titelbibliographie findet Verwendung, wenn der Unterschied zur Zss.inhaltsauswertung hervorgehoben werden soll. Als Oberbegriff für die Vielfalt dieser bibliographischen Aktivitäten eignet sich der Fach-terminus «Bibliographie der Periodika» oder der periodischen Schriften. Im Bibl.wesen wurden mit…

Zeitschriftenbibliothek, elektronische

(295 words)

Author(s): Red.
(EZB) ist eine im Internet abrufbare Datenbank zu wiss. Zeitschriften. Sie wurde von der UB Regensburg in Kooperation mit der UB der TU München 1997 eingerichtet. Seitdem liegt die Betreuung und weitere Entwicklung in der Verantwortung der UB Regensburg. Die Z. arbeitet mit der von der SB zu Berlin aufgebauten und betreuten Zeitschriftendatenbank (ZDB) zusammen. So kann der Nutzer von Periodika den gesuchten Artikel sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form finden. «Journals Online & Print» zeigt die jeweilige Verfügbarkeit einer Zs. an und kann direkt zum…

Zeitschriftendatenbank (ZDB)

(349 words)

Author(s): H.-J. Lieder
Die Z. ist eine der weltweit größten Datenbanken für den Nachweis von Zeitschriften, Zeitungen, Schriftenreihen und anderen periodisch erscheinenden Veröff. aus allen Ländern, in allen Sprachen, ohne zeitliche Einschränkung, in gedruckter, elektronischer oder anderer Form. Während die Katalogisierung der Monografien dezentral in den regionalen Bibl.verbünden stattfindet, ist für Zeitschriften, Zeitungen, Datenbanken und Schriftenreihen mit der Z. von Anfang an ein zentrales, deutschlandweites Verbundsystem installiert worden. Die…

Zeitschriftengesamtverzeichnis

(4 words)

Siehe Zeitschriftendatenbank

Zeitschriftenhandel

(629 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für den Verkauf von Zss. im Einzelhandel. Die Belieferung mit Zss. durch den Großhandel wird Zss.vertrieb genannt. Bei der Auslieferung einer Zs. ab Druckerei wird unterschieden zwischen Postaufl. (der bei der Post angelieferten Ex.) und der Speditionsaufl. (auch LKW-Auflage). Die Post-aufl. wird über die Pressepost (vormals Postzeitungsdienst) als Postvertriebsstück einzeln an Abonnenten oder mehrfach an Privatfirmen für einzelne Abteilungen und an den Sortimentsbuchhandel f…

Zeitschriften-Informations Service (ZIS)

(155 words)

Author(s): Red.
ist eine Online-Plattform. Sie verzeichnet ca. 4 Tsd. Fach-, Wissenschafts- und Kulturzeitschriften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erfaßt sind Zss. von fast 800 Verlagen der genannten Länder. Für den privaten Kunden bietet diese Zss.datenbank die Möglichkeit, eine seinen Interessen entsprechende Zs. zu finden. Unterstützt wird die Suche durch eine Inhaltsbeschreibung, Angaben zum Bezugspreis, zur Bezugsmöglichkeit, durch Zusen-dung eines Probeex. etc. Für Verlage umfaßt der Z. u. a. folgende Dienstleistungen: bibliographische Erfassung und A…

Zeitschrifteninhaltsauswertung

(1,624 words)

Author(s): G. Wiegand
Die Auswertung der Inhalte von Zss. bezeichnet zunächst einen in mehrfacher Hinsicht unbestimmten Vorgang. Es muß zuerst einmal festgelegt werden, zu welchem Zweck auf welche Weise welche Teile des Zss.inhalts in welcher Detailliertheit auszuwerten sind. Daraus ergibt sich eine solche Fülle von Auswertungsmöglichkeiten, daß hier nur bes. wichtige Formen angesprochen werden können. Konzeptionell und historisch beginnt die Z. mit Jahrgangsweisen Inhaltsverz. und Registern (2). Der nächste Schritt ist die Zusammenfassung der Register mehrerer Jg. zu…

Zeitschrifteninhaltsdienst

(400 words)

Author(s): G. Wiegand
Vorwiegend in den naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fächern, in geringerem Umfang auch für Wirtschafts- und Sozialwiss. sowie für Geisteswiss. werden profilierte Erzeugnisse einer einfachen oder komplexeren Zss.inhaltsauswertung regelmäßig oder nach Anfall an festgelegte Kundenkreise geliefert. Zumeist ist ein solcher Z. kommerziell organisiert, also entgeltpflichtig. In man-chen Fällen übernehmen forschungsfördernde Einrichtungen landesweit die Bezugskosten («Nationallizenz…

Zeitschriftenkatalog

(46 words)

Author(s): G. Wiegand
Eine klare begriffliche Unterscheidung zwischen Z. und Zss.bestandsverz. gibt es nicht. Z. ist gebräuchlicher, wenn der Bestand an Zss. einer einzelnen Bibl. oder einer einzelnen Organisationseinheit, z. B. einer Universität, im Unterschied zum Zss.bestand einer Region oder eines ganzen Landes verzeichnet wird. G. Wiegand

Zeitschriftenleser

(314 words)

Author(s): H. Bohrmann
der Umfang der Leserschaft ist Verlagen zunächst durch die Aufl. bekannt. Mit Hilfe der Umfrageforschung kann ermittelt werden, wie das Lesepublikum (Zweit- und Drittleser, Mitleser) beschaffen ist, ob und welche Überschneidungen mit den Publikationen anderer Blätter vorliegen. Dabei interessiert, ob das Blatt die Zielleserschaft erreicht und zu welchem Prozentsatz. Ferner ist von Interesse, wie die soziale Struktur der Leserschaft (Geschlecht, Alter, Beruf u. a.) beschaffen ist und sie sich von…

Zeitschriftenlesesaal

(387 words)

Author(s): W. Hilpert | H. Schäffler
Erst ab Anfang des 20. Jh.s finden sich Z. als eigenständige Benutzungseinrichtungen in nennenswertem Umfang in Bibliotheken, obwohl ihr Auftreten in einzelnen Bibliotheken, wie im Neubau der Bayerischen SB (1832–1843), schon für die erste Hälfte des 19. Jh.s verbürgt ist. Durch das Aufkommen der gro-ßen Freihandbibl.en in den 60er und 70er Jahren des 20. Jh.s (z. B. UB Regensburg, UB Bielefeld) ging ihre Blütezeit sehr schnell wieder ihrem Ende entgegen, obgleich auch in späteren Jahren (ULB Ha…

Zeitschriftenmagazin

(233 words)

Author(s): W. Hilpert | H. Schäffler
Ein Z. kann von einer Bibl. als internes, für das Publikum unzugängliches Magazin oder als öffentlich zugängliches Freihandmagazin (Freihandaufstellung) geführt werden. In ihnen werden die Zss. in der Regel alphabetisch nach dem Titel oder grobsystematisch und innerhalb einer Systemstelle alphabetisch aufgestellt. In geschlossenen Magazinen richtet sich die Aufstellung nach den jeweiligen Richtlinien der Bibl. zur Vergabe von Signaturen, wobei diese Richtlinien sehr unterschiedlich ausfallen können. Die allermeisten Bibl.en bewahren ihre Zss. in den Magazinen…

Zeitschriftensatz / Zeitungssatz

(58 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Fast bis Ende des 20. Jh.s wurden Z. noch über Maschinensatz im Hochdruck (Buchdruck, Flexodruck) hergestellt. Während bei Zss. die Regeln des Werkdrucks galten, boten die bes. Umstände des Ztg.drucks völlig andere Bedingungen, z. B. den Termindruck und die dadurch erforderliche Verteilung des Ms. auf mehrere Setzer, oder die spezielle Zeitungstypographie. C. W. Gerhardt

Zeitschriftentitelbibliographie

(4 words)

Siehe Zeitschriftenbibliographie

Zeitschriftenumlauf

(108 words)

Author(s): B. Häcker
Damit bezeichnet man die Praxis, in einer Bibl. oder anderen Einrichtung, die laufende Zss. hält, neu eingetroffene Ausgaben ausgewählter Zss. zuerst an die für die Lit.auswahl zuständigen oder sonstige interessierte Personen zu geben. Ziel ist es, Rezensionen oder weitere wichtige Informationen schnellstmöglich auswerten zu können. Umläufe können an einzelne oder mehrere Personen gehen und werden entweder in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet oder innerhalb des vorgegebenen Personenkreis…

Zeitschriftenverlag

(712 words)

Author(s): H. Buske
Verlagshaus, das ausschließlich oder überwiegend Zss. publiziert, i. d. R Publikums, Programm-, Fach-, wiss. Zeitschriften. Manche Z. unterhalten eigene technische Einrichtungen wie Druckvorstufen, Druckereien oder Buchbindereien. Andere Zss.verlage, insb. die von politischen Wo-chen- oder Sportzeitschriften, denen wöchentliche Informationen nicht mehr genügen, bringen zwischen den Erscheinungsterminen sog. Newsletter online als Zwischeninformationen, andere gliedern sich TV-Abt. an, um das Prin…

Zeitschriftenvertrieb

(4 words)

Siehe Zeitschriftenhandel

Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie

(170 words)

Author(s): U. Jochum
(ZfBB), gegr. 1884. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das seit 1947 wieder in Leipzig erscheinende Zentralblatt für Bibl.wesen für die Bibl.politik der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands instrumentalisiert wurde, kam es in Westdeutschland 1948 zur Gegengründung der Nachrichten für wiss. Bibliotheken, die im Auftrag des Vereins Deutscher Bibliothekare erschienen. Aus ihnen ging 1954 die «Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB)» hervor, die sich als Organ des Vereins Deutscher…

Zeitschrift für Bücherfreunde

(264 words)

Author(s): P. Neumann
Die «Monatshefte für Bibliophilie und verwandte Interessen» mit bibliographisch-lit. Beiträgen ersch. auf Initiative von Fedor von Zobeltitz und nach dem Vorbild der Zs. «Le Livre» von Uzanne seit März 1897 im Verlag Velhagen & Klasing. Sie wurden seit 1899 durch ein Beiblatt mit Nachrichten und Suchanzeigen das Vereinsorgan der Gesellschaft der Bibliophilen, zu dessen Abonnement die Mitglieder aufgefordert wurden. Die Zs. sollte durch Forschungsbeiträge das «Interesse für Bücherkunde und Buchwe…
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