Der Neue Pauly Supplemente II Online - Band 10 : Frühgeschichte der Mittelmeerkulturen

Get access Subject: Classical Studies

Ranging in time from the end of the Bronze Age to the dawn of the so-called historical period (12th-6th centuries BC), this compendium presents the first complete survey of the early history of all the cultures along the coasts of the Mediterranean. In addition to the Phoenicians, Greeks and Etruscans, these also include many other peoples, such as the Iberians, Ligurians, Thracians, Phrygians, Luwians, Aramaeans and Libyans. The volume brings together the knowledge gained from material, textual and pictorial sources in all disciplines working in this field, including Near Eastern, Phoenician, Carthaginian and biblical archaeology, Aegean and North African studies, Villanovan studies and Etruscology, Iberology, early Greek historiography and Dark Ages studies. As a whole, this period was characterized by the intermingling of cultures around the Mediterranean Rim, and the main focus of content is therefore on contacts, the transfer of culture and knowledge and key common themes, such as mobility, religion, resources, languages and writing. With indices and numerous tables and maps of Pauly quality.

Information: Brill.com

2.5.5. Kalapodi

(1,452 words)

Author(s): Niemeier, Wolf-Dietrich
A. Lage und IdentifikationÖstlich des Dorfes Kalapodi in Mittelgriechenland (2.5.4.; Eparchia Lokris, Nomos Phthiotis) liegen die Ruinen eines ant. Heiligtums, dessen Zentrum mit zwei Abfolgen von Tempeln (S-Tempel, N-Tempel) in zwei Grabungsperioden 1973–1982 [6]; [3]; [4]; [5] und 2004–2013 [7]; [11]; [12] untersucht wurde. In der Antike lag es am Ostrand der Landschaft Phokis. Nachdem es zunächst als Kultstätte der Artemis Elaphebolos von Hyampolis identifiziert wurde [488–99]; [5Bd. 1, IX], sprechen heute Inschriftenfunde und top. Untersuchungen dafür, dass …
Date: 2017-08-01

2.3.10. Kampanien

(1,629 words)

Author(s): Thiermann, Ellen
A. Geographie und BesiedlungKampanien wird naturräumlich vom Mons Massicus im N, vom Apennin im O und von der Sorrento-Halbinsel im S klar begrenzt. Landschaftsprägend ist der Vulkanismus mit dem Vesuv und den Phlegräischen Feldern ( Phlegraei campi) sowie die überaus fruchtbaren Ebenen des ager Campanus (Capua) und ager Falernus. Südl. der Sorrento-Halbinsel schließt sich der ager Picentinus mit dem Zentrum Pontecagnano an.Zu Beginn der Ez. war Kampanien Teil der in ganz Süditalien verbreiteten Fossakultur (P-A 65). Diese definiert sich v. a. über einfac…
Date: 2017-08-01

2.7.4. Kanaan

(1,697 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Name, Geographie und GeschichteDie Provinz Kanaan (phöniz . knʿn, hebr. kenaʿan, akkad. kinaʿanu/kinaḫḫu/kinaḫnu; griech. Kanaán; [29352]; Etymologie nicht gesichert [29352]) erstreckte sich vom Gebiet um den Hauptort Gaza im SW bis in das Gebiet nördl. von Beirut; hier wurde sie durch Amurru mit dem Hauptort Ṣumur begrenzt, im O durch die Provinz Upe mit Kumidi in der Beqaʿ-Ebene als Hauptort und das Tote Meer [14555–557]. Die Ammonitis (Ammon 2.7.8.) gehörte nicht zu Kanaan [10162 f.]. Die frühesten Belege zu Kanaanäern begegnen um 1750 in den Mari-Briefen (A 3552 Rs 9) [3]; [183…
Date: 2017-08-01

2.6.4. Karien

(1,769 words)

Author(s): Klinkott, Hilmar
A. Lage, Name und SiedlungenKarien (griech. Karía mit den Völkern Káres und Léleges; heth./luw. Karkiša/Karkija, ägypt. Krkā) bezeichnet v. a. in den griech. Quellen eine Landschaft im südwestl. Kleinasien als Siedlungsgebiet der Karer zwischen Lydien (2.6.3.), Lykien (2.6.5.) und Phrygien (2.6.7.). Anders als das benachbarte Mirā war das Gebiet im 2. Jt. kein Vasallenreich der Hethiter und lässt sich unter diesen weder als polit. noch als geogr. Einheit bestimmen. In vorhomerischer Zeit wurden dort…
Date: 2017-08-01

2.8.9. Karthago

(3,845 words)

Author(s): Mansel, Karin
A. Kulturgeschichtliche AspekteKarthago (phöniz. Qart-ḥadašt, »neue Stadt«, griech. Karchedṓn, lat. Carthago) liegt auf der südl. Spitze einer großen, in den Golf von Tunis ragenden ehemaligen Halbinsel, die im N von der Lagune Ariana und im S vom See von Tunis begrenzt wird. Die Byrsa, der 56 m hohe Stadtberg, bildet den südl. Ausläufer einer Küstenerhebung. Der Küstenverlauf lag in frühpun. Zeit (8.–6. Jh.) aufgrund des um 80 cm höheren Meeresspiegels anders als heute etwas landeinwärts verschoben. …
Date: 2017-08-01

2.1.2. Katalanische Urnenfelderkultur

(1,153 words)

Author(s): Bartelheim, Martin
A. Geographische Gliederung und kulturhistorische EntwicklungKatalonien bildet den nordöstlichsten Teil der Iber. Halbinsel und besitzt damit eine direkte Landverbindung mit Südfrankreich und darüber hinaus zum zentraleurop. Raum (Südfrankreich und Zentraleuropa 2.2.). Demzufolge sind hier kulturelle Kontakte mit Mitteleuropa am stärksten festzustellen. Von Südfrankreich ist Katalonien zwar durch die Pyrenäen getrennt, doch erlauben zahlreiche Pässe den Übergang. Landschaftlich ist die Region stark i…
Date: 2017-08-01